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MAK

Full text : Die Motoren (Gruppe XIII, Section 1), officieller Ausstellungs-Bericht

M.  Tfchebycheff  in  St.  Petersburg.

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jener  fteifen  Stange  benützt,  deren  anderes  Ende  am  Kreuzkopf  hängt,  während
ihre  Mitte  den  Kurbelzapfen  aufnimmt.
In  der  Ausführung  dreht  fich  der  Treibzapfen  in  der  Scheibe  felbft,  una
geht  in  das  doppelt  gekröpfte  Stück  DE  über  welches  bis  zu  E,  wo  der  Kreuzkopf ­
  wirkt,  an  der  Kurbelscheibe  anliegt.  Auf  der  Vorderfeite  desfelben  biegt
fich  nun  das  Schmiedftück  als  Gegenkurbel  zurück,  wo  es  genau  in  der  Wellenhöhe ­
  mit  einem  Stirnzapfen  D  endet,  welcher  von  der  vorne  fchwingenden  Gerad
führung  ergriffen  wird.
Die  geradführende  Schlufsfeite  des  Viereckes  wurde  an  ihren  beiden
Enden  von  den  Lenkern  erfafst,  doch  ftand  einer  der  Zapfen  auf  der  Vorder-,
der  andere  auf  der  Hinterfeite  und  die  Lenker  felbft  waren  hakenförmig
geformt  und  gingen  von  den  ungleichen  Stirnen  ihrer  Naben  aus,  um  fich  bei
der  Begegnung  (wobei  fich  die  Projeöfion  ihrer  Bahnen  fcheidet)  auszuweichen.
Der  Hub  des  ausgeftellten  Mafchinenmodelles  betrug  200  Millimeter  und
das  Viereck  mafs  230  Millimeter  zwifchen  den  feften  Fufspunkten,  300  Millimeter
an  den  beiden  Lenkern  und  100  Millimeter  in  der  oberen  Schlufsfeite.  Der
Kurbelhalbmeffer  betrug  50  Millimeter,  1/4  des  Kolben  Hubes.
Bei  der  Arbeit  wirken  die  Kräfte  häufig  unter  ungünftigen  Winkeln,  was
in  Verbindung  mit  der  fchwierigen  Einhaltung  der  abfolut  bemeffenen  Stangen,
längen  leicht  eine  zerrende  Bewegung  einführen  dürfte.
W.  Crichton  &  Comp,  in  Äbo  Finland.
Diefe  nach  den  Ausftellungsgegenftänden  zu  fchliefsen  ganz  prächtig
geleitete  Fabrik  ftellte  eine  kleine  zweicylindrige  Schiffsmafchine  und  eine
Dampfwinde  aus.  Beide  Mafchinen  als  Ganzes  entziehen  fich  wohl  diefem  Berichte,
aber  von  letzterer  ift  die  Umfteuerung
  erwähnensw.erth.
Die  Dampfwinde  hatte  einen ­
  Cylinder  von  152  Millimeter
Bohrung  und  C203  Meter  Hub,
welcher  fchiefam  Seitenfchilde
lag.  Der  Kreuzkopf  fammt  oberer ­
  und  unterer  Führungsplatte
war  an  die  Kolbenftange  gefchmiedet,
  ausgebüchft  und  von
der  Schubftange,  welche  den
Zapfen  feft  hielt,  umfafst.  Letztere ­
  endete  auch  bei  der  Kurbel ­
  mit  einem  gefchloffenen
Kopf  und  trieb  die  gut  balancirte
  Kurbelfcheibe  mit  einem

i  +  |/  4  -  2  =1  +  ^
b  =  s —  —  werden,
j  3°  +  ^+(8-o)  /  i-|.  +  £■*
wobei  a  den  sin.  vers.  des  Winkels  der  gröfsten  Neigung  der  Linie  C,  C 4  zur  B,  B 4  bedeutet.
Für  j  =  i  a  =  4 / 5
wird  a  =  0-30992  a  =  0-29533
b  =  0-76831  b  =  0-76415
Der  Hub  foll  dabei  1  =  0-68099  1  —  °'59^79  betragen  (?)
Die  Abweichung  8  des  geführten  Punktes  von  der  Geraden  beträgt  dabei  nie
mehr  als
8  =  0-00038  8  =  0*00014  des  Hubes.
Bei  gleichwerthiger  Watt’fcher  Führung  foll  dabei  die  Abweichung  8j  =  0-00060

werden.
            
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