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F. W. Haardt.
verhältniflen weichen, und es verdiente wohl erwogen zu werden, ob eine
dn-ecte Verbindung mit den ausländifchen Käufern (Eifenhandlungen) nicht
dem bisherigen Modus der Verftändigung mit einzelnen hierher kommenden
Zwischenhändlern vorzuz.ehen fei; jedenfalls können wir aus Erfahrung con
Käufer’ S S f e S r ° fse " auslän di f chen Senfenfabriken nicht verfchmähen, die
aufer von s enfen überall aufzufuchen, oder auffuchen zu laffen, und auf diefe
Weife für die Entgegennahme regelmäfsiger Betellungen das Ihrige zu thun
Aushieb Un d le | e ”j=" fabrik *" te u häufi g über Mangel an Abfatz, das heifst über
Ausbleiben der Zwifchenhandler klagen. Sowohl die Qualität der Waare als auch
o‘ e ; 4u f S u eh i“ UnS dl f eS ^ abnkationszwei ges (es hatten fich über ioo renommirte
Senf nfabnken an der Collefliv-Ausflellung betheiligt, eine Anzahl, die kein
weites Land in diefem Artikel auch nur annähernd aufzuweifen vermag)
b rechtigen vollkommen zur Annahme, dafs, wenn man es an den diretfen perfön
liehen Beziehungen und Bemühungen nicht fehlen liefse, auch die Abteilung
nälim/ Oft' ftände und unzeitgemäfsen Gewohnheiten ernftlich in Angriff
Ausdruck fönte. 6 ' " Senfen-Bezugsquelle auch im Abfatze feinen
rege ^ bg l fe fl e ? V ° n ^ vielen Feiertagen, die befonders in unteren alpinen
Gegenden betehen und trotz eines Verlutes von jährlichen S bis 6 Per
Cent der gefammten Arbeitskraft mit feltener Gewiffenhaftigkeit aufrecht gehalten
werden niufste auch das bisherige Verhältnifs von Arbeitgeber und Arbeifnehmer
diefes Zweiges einer Reform an Haupt und Gliedern unterzogen werden Das
bisherige Syitern des Leihkaufes, das Dingen der Arbeiter auf ein ganzes Tah
mit grofsem Angeld und obligatem Trunk, fonft aber mit fehr geringer Baar
Ahnung mufste mit den Anfprüchen der neueren Zeit in beffere Uebfreinftimmung
gebracht werden. Wenn dem Arbeiter durch rationelle Accordarbeit ein lebem
de^w“ v r£ffe “ n f fl ln r em 61genen Wohlergehen und dem gleichzeitigen Gedeihen
des Werkes eingeflofst wurde, wenn man feiner Ausbildung, feinen Begriffen
Hilfe ferne 1 ^odudHons- und Abfatzverhältniffe beffer zu
Hilfe käme, wurden die Arbeitsleiftungen ganz andere fein und untere Con-
currenzfahigkeit aufser Frage bleiben.
AUerdmgs würde noch dazu gehören, dafs auch der Arbeitgeber feinen
Hauptberuf in der Entwicklung feiner Fabrikation erblicke, nicht abfr, wie diefs
fo oft und vielseitig der Fall ift, darin, dafs er als Schankwirth feinen Arbeitern
Hnnnt gr f fS r ^ Ve , rdlenftes g e g en Getränke wieder abnehme, oder feine
Hauptaufgabe darin fuche, die Erzeugniffe feiner Landwirthfchaft durch Abgabe
Die Ausheilung felbft hat nicht wenig dazu beigetragen untere Ueber
Efhantelt n f U h rdinS rl der e Tf eU Welt f ° recht au e enfälli SJ zu demonltnren.
Hehen H e b nUr ir arUm ’ da f S 7‘ r In “chtiger Weife die Confequenzen daraus
Fälhn' ar u w Wlr aUch daS Princ ‘P der Aff ociation in allen denjenigen
Fa en zu ernfthcher Erwägung empfehlen, wo es dem einzelnen Fabrikanten fei
es vermöge feiner örtlichen Lage, feiner Vermögensverhältniffe, feines Gefchäfts-
WeUm g arkt°e ^ufzutrlten COnVellirt - fÜr fich aIIein auf dem
Werkzeug-Fabrikation.
Untere Werkzeug-Fabrikation, ein höchft beachtenswerther Zweig der
diefe! r?T~ InC ^ ftne ’- hat A f ‘ Ch , 111 ‘ hren kerv °rragendeii Repräfentanten auch
dietesmal die allgemeine Anerkennung erworben, und die ihr zugemeffenen
Belohnungen redlich verdient.
Ein grofser Theil unferer Austeller hat für feinen Theil bewiefen, dafs
man mit den teigenden Anforderungen der neueren Technik gleichen Schritt zu