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II. Vorarbeiten.
I nionlinie; und endlich dass die Gewinnung des Pugetsundes
den Anschlussverkehr zur See ganz wesentlich fordert.
3. Splügenbahn.
(Abtheilung Schweiz.)
Die Firma Wurster, Randegger & Comp, in Winterthur brachte
aus ihrer typographischen Anstalt Pläne des generellen Projectes der
Splügenbahn zwischen Lecco und Chur zur Ausstellung, welche
Pläne uns Gelegenheit geben, einen flüchtigen Blick auf die
Schweizer Alpenbahnen überhaupt zu werfen, also einen Gegenstand
zu berühren, welcher bei der Betrachtung der Fortschritte unseres
Faches füglich nicht übergangen werden kann.
Bekanntlich hat die Errichtung der Mont-Cenisbahn im Westen
und jene der Brennerbahn im Osten der Schweiz die Bewohner
dieses Landes, dann die interessirten Staaten Deutschland und
Italien genöthiget sich mit der Errichtung einer Alpenbahn nach
Italien ernsthaft zu beschäftigen, und es wurden zu diesem Zwecke
vornehmlich die sechs Schweizer Pässe :
Lukmanier mit . . 5901 Par. Fuss Passhöhe
Simplon „ . 6218 „ , „
Bernhardin „ . . 6351 „ „ „
St. Gotthard „ . . 6508 .. „ ,
Splügen „ . . 6517 „
Septimer „ . . 7140 „ .
näher untersucht.
Diese gen er eilen Studien und die Erwägungen der geogra
phischen Lage ergaben, dass nur drei Pässe, nämlich der Splügen,
St. Gotthard und Lukmanier, ernstlich in Betracht gezogen werden
konnten, und gestaltete sich für diese drei Alpen-Uebergänge zu
lener Zeit folgende Zahlengruppirung: