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II. Vorarbeiten.
Weiters zeigte auf der additioneilen Ausstellung Hofbauers
„Zeichenschlüssel“, erschienen 1827, in den Blättern 8 und 9
schon den Schichtenplan als Disciplin.
In dem bekannten Werke über Strassenbau vom Baurathe
Umpfenbach (erschienen zu Berlin 1830) wird die Tracirung
von Kunststrassen auf Grund entworfener Schichten
pläne schon ausführlich gelehrt.
Im Jahre 1833 erschien Olsens Höhenschichtenkarte von
Europa.
Aus dem Jahre 1834 stammend, war ein Schichtenplan der
Stadt Klausen und des Klosters Säben von Oberstlieutenant Martoni
in der additionellen Ausstellung zur Anschauung gebracht; dieser
Schichtenplan ist im Maassstabe 1: 1728 und in Schichtenhöhen
ä 1 Klafter dargestellt.
Zu Zwecken des Eisenbahnbaues hat Ritter v. Lössel
(1838) auf der Linie München-Augsburg zuerst Schichtenpläne
angewendet.
Weiters wurde diese Tracirungsmethode von Ritter v. Lössel
aut den Linien Donauwörth-Treuehtlingen, Donauwörth-Oettingen,
Kempten-Lindau, Augsburg-Ulm, München-Salzburg, Starnberg-
see-h enzenberg, Kaiserin Elisabethbahn bei Salzburg, Linz-Bud-
weis, Essegg-Sissegg, Przemysl-Stanislavov, Laibach-Karlstadt,
Gabor-Josefsthal, Neumarkt-Braunau, Divazza-Pola, Bresnizza-
Triest, Canfanaro-Rovigno, Szegedni-Neusatz etc. angewendet, und
hat vom Jahre 1843 an diese Tracirungsmethode der Eisenbahnen
' on Bayern aus seine A erbreitung überallhin gefunden.
Bereits auf der Ausstellung zu München vom Jahre 1854 wurde
Ritter v. Lössel für diese ausgestellte Methode prämiirt und ihm die
Priorität der Anwendung der Schichtenpläne zu Zwecken der Eise n-
bahntracirungen zuerkaunt.
Auf der Ausstellung in London 1862 wurde Ritter v. Lössel
abermals prämiirt und wurde die Tracirungsmethode mit Schiehten-
plänen Seitens der ungarischen Regierung am 7. Mai 1868 und
Seitens der österreichischen Regierung am 4. Februar 1871 für
obligat erklärt. —
Ausser den Errungenschaften in der raschen Herstellung und
ausser der Erkenntniss der Nothwendigkeit von Schichtenplänen