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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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I. Die geschichtl. Entwickelung u. d. Culturwerth d. Eisenb. 
den iMenschengeist und zwang ihn zum weiteren Aussinnen des 
einst in geistiger Freiheit entstandenen Ursprungsgedankens. 
Ein edler Charakter unserer Zeit, der greise Döllinger zu 
München, hat in seiner schon erwähnten lichtvollen Schrift den ewig 
wahren Satz entwickelt: dass es die geistigen Mächte, die Ideen 
sind, welche die Weltgeschichte beherrschen und gestalten, und 
dass es zuletzt doch immer die grossen Gedanken, und nicht 
die Leidenschaften sind, welche die Welt bewegen und in der Ge 
schichte der Menschheit die Entscheidungen herbeifuhren. Unsere 
Generation hat wohl mehr denn irgend eine andere, frühere, die 
volle Ueberzeugung von der Wahrheit dieser These gewonnen und 
vermöge der mannigfachsten Forschungen auf dem Gebiete mensch 
lichen Wissens, Könnens und Erlebens, also gebietend Uber eine 
Summe von Forschung und Erfahrung aus alter Zeit und aus gegen 
wärtiger Anschauung sich vollziehender Thatsachen, auch das Recht, 
diese These, welche ja heute auch die der Staatslenkung ist, auf 
die grossen Erfindungen der Zeit anzuwenden. 
Denn jede Erfindung ist ja nichts Anderes, als die Befol 
gung des grossen Principes von der Umsetzung der geistigen Arbeit 
in physische, also desselben Principes, welches der Motor unserer 
ganzen culturellen Existenz, demnach die Lebensbedingung des 
Körpers der Menschheit ist, und welches die „Bewegung-*, die 
Lebensaction, hervorbringt und in dieser Bedingung der „Bewe 
gung“ auf einen der Urbegriffe der Philosophie stösst. In der 
That sind auch die drei wichtigsten Erfindungen, welche die Cultur 
der Menschheit stets in ein ganz anderes, vervollkommnetes 
Gefüge gebracht haben, nämlich die Erfindung des Schiesspul 
vers, der Buchdruckerkunst und der Dampfarbeit keine 
plötzlich in die Cultur der Menschheit eingetretenen Elemente, son 
dern nur der Aufbau anstrengender, geistiger Arbeit, die dem in 
geistiger Freiheit entstandenen Gedankenblitze weiter folgte. Sowie 
Constantin Anklitzen, der nachmalige Mönch Barthel Schwarz 
(zwischen 1370 und 1380), respective der Schwarze Barthel, der 
Nigromanticus, auf den unser ehrwürdiger Sebastian Münster in seiner 
„Cosmographia“ (1544— 1614) sehr schlecht zu sprechen ist, seine 
Vorläufer schon 80 nach Christus in China und später in Julius Afri- 
canus (215), in Marcus Grachus (846), in Albert Magnus (1280), in
	        
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