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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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III» Erd- und Felsarbeiten. 
Um die selbsttätige 
Fortbewegung der Wagen 
um die Seilscheiben herum, 
welehe bei den älteren 
Seilbahnsystemen durch 
Handbetrieb ersetzt wird, 
zu veranlassen, erhalten 
die Geleise eine Neigung; 
es ist also (Grundriss, 
Texttafel D) im Geleise 
um die Scheibe R‘ herum 
ein Gefälle zwischen b und 
5 c vorhanden und auf der entge 
gengesetzten Kreisbahn ein Ge 
fälle von d nach d zu, eingeführt; 
die Bahnpunkte b und d sind also 
die beiden höchsten durch die 
Bollen h h gestützten Punkte, und 
die Bahnstellen c und a die bei 
den tiefsten, durch die Doppel 
rollen (j </ niedergehaltenen 
Punkte; hiernach ist das Seil ohne Ende windschief gestellt, wie 
Solches die Seilscheiben II und R, dann die Detailfigur D an 
deuten. 
Verfolgen wir nun den Gang eines auf dem Seile aufgehängten 
Wagens. 
Derselbe kommt von dem Seilpunkte c leer herauf nach dem 
Seilpunkte d, hier wird er durch die Vorrichtung m von dem Seile 
auf das Umfahrungsgeleise der Spannrolle R gebracht; er läuft 
bergab um die Scheibe herum, erfährt durch die Federn zz eine 
Bremsung, passirt die Stelle B und ladet sich hier automatisch in 
der weiter unten beschriebenen Weise. 
Nun geht der wieder auf das Seil gebrachte volle Wagen mit 
dem Seile bergauf nach 6; hier wird er wieder durch eine Vor 
richtung m auf das Umfahrungsgeleise der Scheibe R‘ gesetzt und 
fängt nun an, allein bergab zu laufen, in welchem Laufe er wieder 
durch die Federn zz gebremst wird.
	        
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