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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

2. Damm her Stellungen im Wasser. 
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Der auf diese Fasehinenfussdämme geschüttete Eisenbahndaram 
springt in seiner Böschung 2’o Meter von der Kronenkante der 
Faschinendämme zurück. 
Zu dem Baue des Eisenbahndammes wurden die folgenden 
Materialien verwendet. 
1 
2 
3 
4 
5 
6 
7 
8 
Senkstücke von Faschinen, Quadratmeter 
Decklagen, von Faschinen, Quadratmeter j 
Faschinenbedeckung oberhalb der Strohbesteckung | 
(Rysbeslag), Quadratmeter j 
Grosse Steine, Schiffstonnen a 20 Centner 
Thon, Kubikmeter 
Sand und Lehmerde, Kubikmeter 
Rasenbekleidung, Quadratmeter 
Strohbesteckung, Quadratmeter 
59.300 
33.400 
69.500 
49.700 
251.000 
700.000 
132.700 
50.900 
Das Faschinenholz wurde theils zu Schiff aus den Vorländern 
(Grienden) Südhollands, theils per Achse aus den nordbrabantischen 
Tannenwäldern geholt. 
Die grossen Belagbruchsteine wurden aus den Brüchen von 
Doornik, Viloorde und aus Lessines (Belgien) zu Schiff auf den 
Bauplatz geschafft. 
Der Thon wurde aus den reifen Schorren (Wiesengründen) 
längs der Wester- und der Osterschelde entnommen und 6 bis 7 Kilo 
meter weit, theils per Schiff, theils mittelst Locomotivtransportes 
herbeigeschafft. 
Der Sand- und Lehmboden wurde aus den dicht beiliegenden 
Sandbänken der Osterschelde in den Damm gekarrt, respective 
mittelst Locomotivtransport aus sechs Kilometer Entfernung und 
aus einem Einschnitte der Eisenbahn zwischen Bergen-op - Zoom 
und Woensdrecht entnommen. 
Die Länge des Bahndammes haben wir schon früher mit 
.3637 Meter angegeben. 
Der Bau des Eisenbahndammes wurde öffentlich verdungen 
und hat 1,906.582 holländische Gulden (a 85 Kreuzer österr. 
Währung = l,620.594- 7 Gidden ö. W.) gekostet, in welcher 
Summe der Ankauf der Ländereien, sowie die Kosten der Erhöhung 
20*
	        
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