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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

Tiefbohrungen.

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delsborougk  und  in  Nonvieh  ausgezeichnete  Resultate  erzielt,  da  das
erstere  18zöllige  Loch  binnen  540  Tagen  auf  1312  Fuss  Teufe,  das
letztere  binnen  616  Tagen  auf  1184  Fuss  Teufe  gebracht  und  bei
Löchern  in  Canterbury  (von  446  und  473  Fuss  Teufe)  sogar  tägliche
Fortschritte  von  62/3  Fuss  Teufe  erzielt  wurden.
4.  Allgemeine  Bohrarbeiten-Unternehmung  Mangel,  Lippmann  &  Conti»,
in  Paris  und  Neapel.
Diese  Firma,  vormals  Degouse,  Laurent  &  Comp.,  brachte  in
der  französischen  Abtheilung  der  Maschinenhalle  eine  ganz  vorzügliche ­
  Sammlung  von  Bohrinstrumenten  zur  Ausstellung,  unter
denen  insbesondere  ein  Modell  für  Maschinenbohrung  ein  verdientes
Interesse  erregte.  Das  Modell  repräsentirte  eine  Bohrteufe  von
677-8  Meter,  l- S oo  Meter  Anfangsdurchmesser  und  l- 38 o  actuellen
Durchmesser.  Dieser  Gerätheausstellung  war  ein  aus  dem  Brunnen
von  la  Chapelle  aus  546  Meter  Teufe  herausgehobener  Bohrkern  von
D725  Meter  Höhe  und  0- B 92  Meter  Durchmesser  beigegeben,  welcher
Kern  die  Fortschritte  in  der  heutigen  Fähigkeit  des  Kernbohrens
in  brillanter  Weise  repräsentirte.
5.  Apparate  von  Pock  und  von  Szigmondy.
Unter  den  übrigen  Ausstellungen  sind  die  Bohrapparate  von
J.  R.  Pock  (österreichischer  Hof),  von  Wilhelm  Szigmondy,
welcher  sich  eines  umgeänderten  Klecka’schen  Freifallinstrumentes
bedient  und  sich  durch  Bohrungen  auf  der  Margaretheninsel  nächst
Pest  rühmlichst  bekannt  gemacht  hat,  hervorzuheben.
(>.  Bohrgesellschaft  zu  Aalborg.
Endlich  ist  noch  der  durch  ausgestellte  Bohrkerne  erwiesenen ­
  Resultate  der  Gesellschaft  für  Bohrung  von  Brunnen
zu  Aalborg  zu  gedenken.  Diese  Gesellschaft  hat  in  Dänemark
binnen  62  Tagen  ein  Bohrloch  von  12ü6  Fuss  Teufe  und  2  Zoll
Durchmesser  für  einen  Kostenpreis  von  1500  Thaler  mit  einem
Apparate  niedergebracht,  welcher  exclusive  dieses  Betrages  mit
3  i  5  Thaler  Anschaffungskosten  bezeichnet  wird.  Nähere  Angaben
fehlten  leider,  und  scheint  dieses  Verfahren  nur  in  weichen  Massen
anwendbar  und  identisch  mit  jenem  zu  sein,  welches  (vergl.pag.  342)
            
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