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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

3. Maschinenbohrung. 
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Wir möchten das Wesen dieser Anhoffung nur in Kürze durch 
die folgenden Resultate von Rotationsbohrung kennzeichnen, wobei 
wir die Riesenleistungen der früher vorgeführten Diamant-Tiefboh 
rungen in Erinnerung bringen. 
aJLisbetli- Bohrer, verbessertdurchHagansundv. Balz berg. 
(Versuche im Salzkammergut im Mergel, Thon, Gyps, Hasel 
gebirge und Steinsalz von 1 bis 3-s Härte.) 
Die Bohrzeiten bei der Drehbohrung verhalten sich zur Meissei 
bohrung (mit Hand): 
«) Bei Steinsalz wie 26 : 104 oder rund 1 : 4- 0 
ß) Beim Haselgebirge wie 24 : 107 oder rund 1 : 4- 5 . 
7) Bei festem Mergel wie 59 : 191 oder rund 1:3\>. 
0) Bei Anhydrit wie 51 : 107 oder rund 1 : 2-,. 
Die Gesammtarbeitsresultate nach fünfmonatlichem Durch 
schnitte („Berg- undHüttenm.-Jahrbuch“ 1873) stellen sich folgend: 
«) Auffahrung mittelst Handmeisseibohrung: 
Reines Verdienst per Schicht 63 kr. ö. W. 
Verbrauchtes Sprengmaterial 11 kr. „ „ 
Leistung pro Schicht 0 - o3i Kubikklafter. 
Gedinge pro 1 Kubikklafter fester Masse ... . 24 fl. ö. W. 
jS) Drehbohrung mit der v. Balzberg’schen Handmaschine: 
Reines Verdienst per Schicht 76 kr. ö. W. 
Verbrauchtes Sprengmaterial 16 „ „ „ 
Leistung per Schicht 0- 051 Kubikklafter. 
Gedinge pro 1 Kubikklafter fester Masse . . . . 18 fl. ö. W. 
bj Leistung des Drehbohrers vonReska. („Oest.Z. f. B.11. Hw.“ 1876.) 
et) Zeit einer Abbohrung in sehr fester Kohle auf 0. 8 Meter 
Lochtiefe, bei 40, respective 35 Millimeter Durchmesser. 
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