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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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T.  Tunnelbau.

der  Achtsamkeit  des  Arbeiters  anheimgestellt.  Diese  Achtsamkeit ­
  wird  allerdings  insofern  regulirt,  als  der  variable  Hub  des
Arbeitskolbens  eine  gewisse  Sicherung  der  Arbeit  bietet  und  als
bei  etwaigem  zu  weiten  Vorschrauben  der  Maschine  der  rückwärtige
Deckel  des  Arbeitscylinders  zu  dicht  an  den  Arbeitskolben  a  gepresst ­
  wird,  wodurch  ein  ungenügendes  Spiel  des  Kolbens  a,  also
nahezu  der  Stillstand  erzielt  wird.

Dieser  durch  die  Hand  zu  bewegende  Mechanismus  ist  durch
Figm  1  <  erläutert;  man  sieht  aus  derselben,  dass  durch  ein  Kurbel-Fig.
  17.  rad  a  ein  konisches  Räderpaar
b  und  c  bewegt  wird,  wodurch
die  Schraube  t  ihre  Rotation
erhält.  Durch  diese  Rotation
werden  Schraubenmuttern  bewegt, ­
  auf  denen  (vergleiche  Figur ­
  14)  die  Bohrmaschine  sitzt,
und  laufen  diese  Muttern  in  den
Gestelleführungsstangen  s,  a
(Figur  15).

d)  Rückgang  der  Bohrmaschine. ­


Derselbe  erfolgt  durch  die
entgegengesetzte  Bewegung
des  soeben  beschriebenen  Handmechanismus.

3.  System  Ferroux.  (Vergleiche  Figuren  18,  19,  20  und  21.)
Der  Maschinenmeister  Ferroux,  welcher  den  Bau  des  Mont
Cenis-Tunnels  mitgemacht  hat  und  gegenwärtig  am  St.  Gotthard-Tunnel
  beschäftiget  ist,  also  Uber  eine  grosse  Summe  von  Erfahrungen ­
  im  Bohrmaschinenwesen  gebietet,  hat  eine  mit  den  Systemen
Sommeiller  und  Dubois  &  Frangois  geistesverwandte,  vollständig
automatische  Bohrmaschine  ersonnen,  welche  gegenwärtig'  zu
grosser  Zufriedenheit  im  St.  Gotthard-Tunnel  und  im  Tunnel  zu
Cochem  a.  d.  Mosel  arbeitet.
Diese  Maschine  besteht  aus  zwei  Arbeitstheilen,  welche  sich
in  die  durch  comprimirte  Luft  bewirkte  Gesammtarbeit  der  Meisse-
            
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