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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

3. Eingriff der KohlenEisen- und Bauinwollindustrie etc. 
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Tag, also jedes Zeitmass des menschlichen Fortsehreitens den Werth 
jener Stoffe immer anschaulicher, den ausgedehnten Besitz dersel 
ben immer begehrenswerther machte. 
Aus diesen Gründen sehen wir also die Nothwendigkeit 
erstehen, dass die ver vollkommnetste maschinelle Arbeit, die 
Dampfarbeit, welche ja den Charakter der Universalität hat, 
weil sie die Menschheit von der Beschränkung auf die locale Kraft 
des Windes und des Wassers befreite und die Muskelkraft in belie 
bigem, praktischem Masse überbietet; dass diese Gattung maschi 
neller Arbeit sofort in massgebendste Wechselwirkung mit der 
technischen Erringung, Verwerthung und Verarbeitung der Kohle, 
des Eisens und der Baumwolle treten musste. Diese Wechselwir 
kung musste aber umso intensiver sein, als dieExistenz der Maschine 
gerade die vergrösserte und verbilligtere Gewinnung der Kohle und 
des Eisens bedingte, und als die für die Bekleidung der ganzen 
Menschheit nach und nach auch zur Bedingung gewordene maschi 
nelle Verarbeitung der Baumwolle wieder abhängig war von der 
neuen, mächtigen und universellen Kraft des Dampfes. 
Und in der That, wenn wir die Geschichte der Industrie ver 
folgen, so können wir entnehmen, wie die Ausbildung der Dampf 
maschine mit der Ausbildung der Kohlen-, Eisen- und Baumwoll 
industrie gemeinsam vorwärts ging und in diesen Industriezwei 
gen Ansporn, Kraft und Verwendung fand. Verfolgen wir nun zur 
Erkenntniss dieser Thatsache in Kürze die geschichtliche Entwick 
lung des Kohlenbergbaues, der Eisenindustrie und der Baumwollen- 
manufactur bis zur Zeit der Vollendung der Dampfmaschine. 
§. 1. Die Entstehung der Kohlen- und Eisenindustrie. 
Wir werden im Verlaufe der vorliegenden Arbeit weiter unten 
bei dem Abschnitte über eiserne Brücken Gelegenheit tinden, der 
historischen Entwickelung des aneinander geketteten Kohlenberg 
baues und der Eisenindustrie in einigen Specialien weiter zu geden 
ken; hier sei nur auf folgende Daten hingewiesen. Die Steinkohlen, 
welche 85d als in England vorfindlich erwähnt werden, wurden schon 
in alter Zeit der Schmiedearbeit zugeführt, und ist demnach die 
Gesellung der beiden Culturstoffe, mineralische Kohle und Eisen,
	        
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