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T. Tunnelbau.
Fig. 34.
befinden; die Form und der Gang dieser Schlitze geben der Platte
9 eine oscillireude Bewegung, welche in geeigneter Weise der
Fig. 35. Hahnsteuerung mitgetheilt wird. Der Schlitz-
g gang in der Platte g ist durch Figur 35 verdeut
licht. Vermöge der Halmsteuerung dringt nun
die comprimirte Luft abwechselnd vor und hinter
den Kolben u, respective zu Tage.
bg Setzen und Vordringen des Bohrers.
Beide Manipulationen werden bei dem hier besprochenen
Maschinensysteme mit einemmale besorgt, indem die Drehung der
Schiaubenspindel s, an welcher sich der Bohrer befindet, zugleich
das Vordringen des Bohrers und das Setzen besorgt. Es handelt
sich also darum, dieser Schraube durch das Spiel des Kolbens die
Drehung zu verschaffen.
Um diese Drehung nun bewerkstelligen zu können, sind zwei
Dinge nöthig, einmal eine fixirte Mutter, und das anderemal die
Einwirkung der Drehkraft durch das Kolbenspiel auf die Spindel.
Die Schraubenmutter, welche hier durch die massige Kolben
stange b gebildet wird, wird dadurch fixirt, dass die rückwärtige
hohle Kolbenstange d an ihrem Ende einen Stift i herabhängen
hat, der in eine der Schraubenspindel axiale Rinne eingreift,
welche sich in dem Mantel m befindet. Die Drehung der Spindel
wird nun folgend erzielt: Ueber die rückwärtige hohle Kolbenstange
(1 ist tubusartig eine zweite Röhre fo (Figur 34) geschoben; diese
Röhre enthält oben und unten einen Schlitz , wie solcher in der
Figur 36 gezeichnet ist. Diesen oberen Schlitz passirt der schon
früher bezeiehnete Stift e, welcher im Vereine mit dem unteren