3. Maschinenbohrung.
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Fig. 42.
10. System Ingersoll.
Diese Bohrmaschine, über welche in „Stummers Ingenieur“,
Juli 1874, wie auch im „Engineeringand Mining-Journal“, Mai 1875?
näher berichtet wird, hat nach den Angaben von H. S. Drinker
E. M. auch im Musconetcong-Tunnel Anwendung erfahren und ist
in ihren Grundprincipien der Burleigh’schen Maschine nicht unähn
lich, indem, wie in Figur 42, der Schieber vermittelst zweier Dau
men bewegt wird, an welche abwechselnd der Kolben stösst, indem
das Setzen ebenfalls durch einen Drill vermittelt wird, und indem
das Vordringen entweder durch Hand oder automatisch durch ein
Sperrrad vermittelt wird, dessen Bewegung von dem Eingriffe
eines dritten Hebeldaumens abhängt.
11. System Darlington.
Diese Maschine wird durch Hand vorwärts bewegt und zeich
net sich durch eine staunenswertheEinfachheit aus; sie ist neuerlich
auch von Simon in Manchester im „Stummers Ingenieur“, Decembei
1875, und von Dr. A. Gurlt in Bonn näher besprochen worden,
welcher sich zu näheren Auskünften bereit erklärt.
a) Steuerung und Kolbenspiel.
Der Kolben ist bei dieser Maschine zugleich auch Steuerungs-
Vorrichtung, indem die comprimirte Luft, wie dies Figur 43 ersicht
lich macht, bei L eindringt, während des Kolbenspieles den durch
die Pfeile bezeichneten Weg durchläuft und also einfach permanent
auf die kleinere vordere Kolbenfiächc und nur ruckweise auf die
rückwärtige grössere Kolbenfläche wirkt, wodurchjedesmal der Meis-
selschlag erfolgt. Diese staunenswerthe Einfachheit, also der Wegfall