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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

3. Maschinenbohrung. 
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gewunden werden kann. Beispiele solcher Gestelle, welche zweck- 
massig in Eisen eonstruirt und zum Anschrauben gegen die Ulmen 
eingerichtet, auch wenn sie entlang des Balkens durch Gabeln gegen 
die Sohle gestützt werden können, sind in der Mahler’schen Schrift 
über moderne Sprengtechnik, wie auch in „Stummers Ingenieur-' 
December 1875, hier gelegentlich der Beschreibung der Darlington- 
Maschine, auch andernorts enthalten. 
3. Einfache Säiilengestelle. 
Derlei Gestelle sind dem Wesen einer Säule entsprechend 
senkrechte oder wenig davon geneigte, aufrechte Balken, welche 
also das Kennzeichen tragen, dass sie zwischen „oben“ und „unten“ 
verspannt sind. Solche Säulengestelle haben eine zweifache An 
ordnung, entweder wird ihre constante Länge zur Verkeilung oder 
Festschraubung benützt, oder sie lassensich verlängern; imletzteren 
Falle wird diese Verlängerung meistens durch Herausdrehung einer 
Schraube erzielt. Die Verspannung der Säule erfolgt durch Ver 
keilung, besser aber durch Eingriff von Pratzen, welche durch die 
Schraubung festgeklemmt werden. 
Die Fixirung der einzelnen Bohrmaschine oder der Bohr 
maschinen erfolgt in dreierlei Art: a) durch vorgesteckte Keile in 
staffelförmig angeordnete Löcher; b) durch Festklemmung des 
Universalgelenkes, oder c) durch Aufschraubung einer Mutter, an 
welcher das Universalgelenke sitzt; im letzteren Falle ist die Säule 
als Schraubenspindel eonstruirt. Man kann eine solche Schraube 
oder Säule auch mit Karrenrädern versehen, um sie leichter zu 
transportiren, wie dies unter Andern Schwarzkopff angeordnet hat. 
4. Dreifussg-estelle. 
Dieselben tragen in Gestalt eines Stative» die einzelne Bohr 
maschine in der Weise, dass jede Stellung der Bohrmaschine ermög 
lichet wird : es lässt sich also mit solchen Gestellen nicht nur nach ab 
wärts, sondern auch horizontal und nach aufwärts undüberall in jeder 
Richtung bohren, wie dies unter Andern gelegentlich der Beschrei 
bung der Ingersollmaschine („Engineering“, Juli 1874), oder der 
Heynoldmaschine („Engineering and Mining Journal“. Mai 1875) 
genügend erkenntlich ist. Die I iisse des Statives können vei - 
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