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T. Tunnelbau.
15. Nach den Erfahrungen von Ilirector Bilharz zu Altenberg
wurden Darlington-Bohrer mit selir gutem Erfolge in quarziger
Grauwacke verwendet. Sachs’sehe Maschinen arbeiteten mit 26 Pfund
Luftdruck binnen 18 Minuten ein 3 - s Centimeter weites Loch auf
52 Centimeter Tiefe in Kalkstein.
16. Resultate der Maschinenbohrarbeit (n ach P1 e s c h u t z n i gj auf
dem Knappenberge in Steiermark.
Gestein : Glimmerschiefer mit Quarzadern bis 0 5 Meter Stärke;
Auffahrung mit einer Sachs’schen Maschine. Täglich 16 Stunden
Arbeitszeit in zwei Schichten ä zwei Mann.
Ein Bruchschiessen 7 Bohrlöcher = 4 Stunden.
Ein Nachschiessen 8 Bohrlöcher = 4 Stunden.
Ein Currentmeter kostete mit Maschinenbetrieb 36 fl. 84 kr.
ö. W., wovon 4O/ 0 auf Arbeitslöhne, 21 «/„ auf Spreng- und Bolirmaterialien,
9»/ 0 für den Maschinenwärter und die Reparaturen,
27° o für die Heizmaterialien und 3°/ 0 auf Diverse entfallen.
Die Handarbeit kostete pro laufenden Meter 37 fl. 90 kr. ö. W.
Der Fortschritt war doppelt so gross, als bei der Handarbeit.
17. Erfahrungen beim Teufen des Trombergsehachtes auf der Zeche
Johann bei Steele.
Erfahrungsdauer 6 Monate; Auffahrungsteufe 73 - s Meter,
also 12- ä , Meter pro Monat. Sachs’sehe Maschinen, 4 48 X 5- 00 Meter
Querschnitt. Beste steierische Stahlbohrer nach 1 bis l- 5 Tiefe abgestumpft.
Eine Maschine hielt längstens 13 bis 22 Schichten ohne
Reparatur. Gestein: Sandstein. Verhältniss der Maschinenbohrlöcher
zu den angewendeten Handbohrlöchern wie 2-n : 1.
Maschinenbohrlöcher erhielten l- 2 Meter Tiefe und 30 bis
46 Millimeter Durchmesser. Dynamit; Zündschnüre.
Belegschaft, Summe = 24 Mann.
Kosten pro l- 0 Meter Teufe exclusive Förderung anfänglich
357 Mark, später 296 Mark.
Wasserzudrang 30 bis 45 Liter pro Minute.