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T\ Tunnelbau.
Fig. 57.
Fig. 58.
Zwischenraum hergestellt wird, welcher der Setzung des Gewölbes
entspricht.
V. Capitel.
Armirte Zimmerung.
Die Thatsache, dass das Holz jene Festigkeit nicht besitzt,
welche dem grossen Gebirgsdrucke bei einemTunnelbaue entgegen
gestellt werden muss, hat schon längst dazu geführt, das Holz
durch Eisen zu armiren, und sind es insbesondere der Rosensteiner
Tunnel in Württemberg, der Volkmarshausener Tunnel und der
Czernitzer Tunnel gewesen, in denen man derlei Verstärkungen
des Holzes mit zuerst angewendet hat.
Bei diesen Tunnelbauten wurden jedoch nur Hölzer mit eiser
nen Laschen beschlagen und gekuppelt, um zimmermännische Ver
bindungen zu verfestigen; dann Hölzer mit eisernen Reifen verse
hen, um ihre Spaltbarkeit zu verhindern; ferner Hölzer mit Schrau
ben armirt, um die Heilung vermeiden zu können; endlich die
Stirnflächen der Bolzen, Stempel und Streben, wie bei den ameri
kanischen Holzbrücken, in eiserne Schuhe gestellt, um das Eindrin
gen des Hirnholzes in das Langholz zu vermeiden.