7. Eiserner, definitiver Ausbau.
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Eisenbahnschienen mit dahinter liegender Holzverladung durch eine
Zeichnung zur Anschauung, welche in Fig. 68 theilweise wieder
gegeben ist.
Dieser definitive eiserne
Ausbau (hin und wieder
auch eiserne Streckenzim
merung genannt) wurde in
ausserordentlich druckhaf-
tem Gebirge und in einer
Länge von 300 Klaftern
ausgeführt.
Des Weiteren brachte
dieselbe Gesellschaft durch
ein Modell noch einen
anderen eisernen Ausbau
durch Eisenbahnschienen
zur Anschauung, welcher
sich durch den Stollen-
querschnitt von dem früher
genannten unterschied.
Das Profil hat mehr eine viereckige Gestalt, jedoch in
segmentartiger Ausbauung der Firste, Sohle und der Ulmen und
bildet sich aus vier Schienenstücken, welche in den Ecken durch
winkelförmige Laschen gekuppelt sind.
Derlei Ausbau bergmännischer Stollen durch Eisenbahn
schienen anstatt der Mauerung greift im Bergbau seit der im
Jahre 1861 durch den Verfasser zuerst angewendeten, dies-
fälligen St ollen Verkleidung bei den Tunnelbauten
zu Naensen undlppensen immer mehr um sich, wird
in Oesterreich, dann am Harze, in Sachsen, in Schlesien in den rhei
nischen und westphälischen Revieren sehr gerühmt und fand neue-
stens wieder eine sehr gediegene, literarische Vorführung durch
Pfähler in der „Zeitschrift für Berg-, Hütten-und Salinenenwesen“
1872, betreffend die Grube Salzbach-Altenwald.
Fig. 68.
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