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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

•*'* /. Die geschieht). Entwickelung u. d. Culturwerth <1. Eisenb. 
woge Outramways, wovon bekanntlich die heute übliche Kürzung 
, Tramways“ herrtthrt. 
Im Jahre 1805 nahmen G. Stephenson und W. Losh Patente 
für die Ueberplattungsanordnung der gusseisernen Schienen in 
Stühlen, eine Anordnung, welche sicji indes« wenig bewährte. Mit 
dieser, später noch durch Losh-Wilson und Reil 1809 veränderten 
Anordnung schliesst der Fortschritt des Oberbaues mit guss 
eisernen Schienen in Wesenheit ab, da nunmehr die Anwendung 
des Schmiedeeisens Aufmerksamkeit erregte, eine Anwendung, 
welche durch die zwar misslungenen Versuche des Ingenieurs Ni 
xon auf den Walbotte-Gruben eingeleitet und durch dessen Bestre 
bungen bei den Werksbahnen zu Tindal-Fell in Etwas verbessert 
wurde, die jedoch auch zu keinem Erfolge führte, weil die hoch 
gestellten schmalen Walzeisen sich ausbogen und in die Radkränze 
zu schädlich einsehnitten. Wir -sehen also, dass zu Anfang des 
Jalrhundertes das Gusseisengeleise mit seinen vielen Stössen und 
klapprigem Verhalten noch dominirte, denn noch war es nicht 
gelungen, lange und profilirte Schienen zu walzen, eine Erfindung, 
welche bekanntlich erst John Rerkinshaw im October 1820 zu Bed- 
lington machte und welche das Geleissystem, wie Freiherr v. Weber 
ganz richtig bemerkt, überhaupt erst aus dem Zustande der 
Kindheit hob. Aus diesen Notizen ist also erkennbar, dass es zu 
Anfang unseres Jahrhundertes noch keineswegs gelungen war, ein 
Rahngeleise herzustellen, dessen festes Gefüge darüber rollenden 
schweren Lasten eine entsprechende Unterlage, geschweige denn 
eine solche für Anwendung grosser Geschwindigkeiten geboten 
hätte. 
Robinson (1759), Cugnot (1769), Watt (1784), Evans (1803) 
und Trevithick (1803) waren also zu ihrer Zeit unwillkürlich dahin 
gelenkt worden, ihre ersten Bestrebungen der Einführung von 
Dampfwagen auf den starren Strassenbahnen zuzuwenden. Indess 
hatte das Einsinken der Maschinen in den Strassengrund, die Un 
lenksamkeit etc. doch schon durch die ersten Fahrten mit diesen 
Strassen maschinell bewiesen, dass die Bewegung des Dampfwagens 
in einer Spurbahn erfolgen müsse, und bot hierzu wieder die 
erwünschte Nutzanwendung des Dampfwagens gerade bei den 
unterdess ausgedehnt zur Anwendung gelangten Kohlen- und Eisen-
	        
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