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Volltext: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

I. Fundirungen. 
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de? Kübels ein Gefäss unterschiebe, welches das herausfliessende 
Haufwerk aufnimmt und sich dann wieder in die alte Stellung zurück 
zieht, um dem eben entleerten Kübel den weiteren Niedergang zu 
gestatten; der Zurückgang des Gefässes in die alte Stellung be 
werkstelligt zugleich die Entleerung desselben. 
\\ ährend nun Castor, wie wir es bei der Beschreibung der 
Kehler Fundirung (vergleiche Figur 100) gesehen haben, unter 
jeden sich entleerenden Kübel eine Kutsche unterschiebt und 
dieselbe wieder entfernt, besorgen „Schmoll und Gaertner“ diesen 
nöthigen Vorgang bei der Materialentfernung vollständig auto 
matisch. 
In der Figur 121 ist d die automatische Schaufel, welche 
Fig- 122. sieb durch eine bogenförmige Führung 
einmal unter den Kübel stellt, um das 
aus diesem herausfallende Material auf 
zunehmen und sich, nachdem dies ge 
schehen , nach dem Materialraume C 
bewegt (wie dies die punktirte Stellung 
o andeutet), um das empfangene Mate 
rial daselbst auszusektttten. 
Ist der eine Raum C gefüllt, so wird 
die Schaufelbewegung umgesteuert, 
damit sie nunmehr lediglich in den 
Gegenraum G, schüttet. 
Die bandartige Bewegung 
für das Untergreifen und Ausschütten 
der Schaufel erfolgt durch einen Hebelmechanismus, welcher durch 
die P’iguren 121 und 122 skizzirt ist und vorzugsweise auf der 
Rotirung eines Excenters beruht. 
In der Figur 122 ist n dieser Excenter, d die Schaufel und o t 
die Thüröffnung für die Entleerung in den Raum C. 
Die erwähnte Umsteuerung erfolgt durch die Umstellung eines 
Hebels durch den im Baggerraum A stetig aufgestellten Arbeiter. 
Die Bewegung der Baggerkette erfolgt durch eine Trans 
mission k, welche im Innern der Schleusse durch den Hebel m aus 
gerückt werden kann.
	        
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