I. Fundirungen.
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de? Kübels ein Gefäss unterschiebe, welches das herausfliessende
Haufwerk aufnimmt und sich dann wieder in die alte Stellung zurück
zieht, um dem eben entleerten Kübel den weiteren Niedergang zu
gestatten; der Zurückgang des Gefässes in die alte Stellung be
werkstelligt zugleich die Entleerung desselben.
\\ ährend nun Castor, wie wir es bei der Beschreibung der
Kehler Fundirung (vergleiche Figur 100) gesehen haben, unter
jeden sich entleerenden Kübel eine Kutsche unterschiebt und
dieselbe wieder entfernt, besorgen „Schmoll und Gaertner“ diesen
nöthigen Vorgang bei der Materialentfernung vollständig auto
matisch.
In der Figur 121 ist d die automatische Schaufel, welche
Fig- 122. sieb durch eine bogenförmige Führung
einmal unter den Kübel stellt, um das
aus diesem herausfallende Material auf
zunehmen und sich, nachdem dies ge
schehen , nach dem Materialraume C
bewegt (wie dies die punktirte Stellung
o andeutet), um das empfangene Mate
rial daselbst auszusektttten.
Ist der eine Raum C gefüllt, so wird
die Schaufelbewegung umgesteuert,
damit sie nunmehr lediglich in den
Gegenraum G, schüttet.
Die bandartige Bewegung
für das Untergreifen und Ausschütten
der Schaufel erfolgt durch einen Hebelmechanismus, welcher durch
die P’iguren 121 und 122 skizzirt ist und vorzugsweise auf der
Rotirung eines Excenters beruht.
In der Figur 122 ist n dieser Excenter, d die Schaufel und o t
die Thüröffnung für die Entleerung in den Raum C.
Die erwähnte Umsteuerung erfolgt durch die Umstellung eines
Hebels durch den im Baggerraum A stetig aufgestellten Arbeiter.
Die Bewegung der Baggerkette erfolgt durch eine Trans
mission k, welche im Innern der Schleusse durch den Hebel m aus
gerückt werden kann.