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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

/.  Fundirungen.

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k)  Eibebrücke  bei  Tetschen.
(K.  k.  priv.  Oesterreichische  Nord-West  -  Bahn.)
Mittelst  dieser  Brücke  übersetzt  die  Nordwestbahn  an  der
Grenze  zwischen  Böhmen  und  Sachsen  die  Elbe  in  einem  Winkel
von  45  Graden  6  Minuten.  Die  Brücke  ist  in  der  geraden  Linie,
enthält  einen  Strompfeiler  (III),  zwei  Uferpfeiler  (II  und  IV)  und
das  rechte  und  linke  Widerlager  (I  und  V).
In  der  Bahnachse  gemessen  betragen  die  einzelnen  Entfernungen ­
  von  I  nach  V,  und  zwar  von  Pfeilermitte  zu  Pfeilermitte:
25. 16 i  —  lOl.xi  —  lOl.ii  —  25.741  Meter.
Die  Nivellette  liegt  bei  PfeilerIII  =-+-  13.374  Meter  über  Null.
Die  Pfeiler  II,  III  und  IV  sind  pneumatisch  gegründet  und
durchwegs  für  zwei  Geleise,  die  Widerlager  I  und  V  aber  nur  in
den  Fundamenten  zweigeleisig  und  in  der  Aufmauerung  eingeleisig
aufgeführt.
Das  Terrain  bestand  aus  grobem  Schotter  mit  Sand  gemengt,
aus  Basaltgeschiebe  und  aus  festen  Sandsteinfelsen.
Der  Pfeilerbau  wurde  durch  die  Firma  Gebrüder  Klein,
Schmoll  und  Gaertner  am  22.  Februar  1873  übernommen  und  am
10.  August  1874  vollendet.
Ueber  die  Kubaturen  und  die  Kosten  dieser  Fundirung  gibt
die  umstehende  Tabelle  Auskunft.
Der  Durchschnittspreis  der  pneumatisch  hergestellten  Fundamente ­
  beträgt  pro  1  Kubikmeter  =  70.43  fl-  österr.  Währ.
            
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