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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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Brückenbau. 
Oberhalb des Caissons war um 
den Einsteigschacht B ein ringför 
miger Raum ]J i D angeordnet, wel 
cher, wie es der Grundriss Figur 
127 zeigt, in acht einzelne Kammern 
getheilt war. 
Diese Kammern konnten be 
liebig entweder mit comprimirter 
Luft oder mit Wasser gefüllt wer 
den, wodurch man in die Lage ge 
langte, den Caisson zu belasten, 
oder ihn zu erleichtern,also schwim 
mend zu machen. 
Die ringförmige Anordnung ein 
zelner Kammern gestattete es auch, 
nur eine bestimmte Seite des Cais 
sons zu belasten, so dass diese höchst 
einfache, aber sinnreiche Anordnung 
eine stets senkrechte Lage des ganzen Apparates ermöglichte. 
Ausserdem wurde die beliebige Belastung und Entlastung 
noch dadurch unterstützt, dass sich oberhalb dieser im Ringe 
lagernden Zellen I) noch ein oben offener Ringraum FF befand. 
JV n 
Fig. 127. 
cJ 
freie Luft, als auch 
welcher zur Aufnahme eiserner Gewichte 
diente. Die erwähnten Zellen hatten eine 
Höhe von 6 Fuss und eine Tiefe von 3 1 /, 
Fuss. 
Die Anordnung der Luftschleusse ist 
aus der Figur 128 im Schnitte nb und in der 
Daraufsicht ersichtlich gemacht; dieselbe 
besteht in der Bildung dreier Räume, und 
zwar eines Einsteigraumes und zweier Mate 
rialräume, aus denen Thüren sowohl in die 
den Schacht B führten. 
Die Förderung geschah vermittelst Kübel und Winden. 
Alle horizontalen Thüren waren mit Gegengewichten q (ver 
gleiche Figur 128) versehen.
	        
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