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Full text: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

IV. Eiserne Brücken. 
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ab, ist mit einer Cementlage und darüber liegend mit einem Lehm 
schlage von zusammen 0. 06 Meter Stärke, gedichtet und mittelst 
Drainröhren, gemauerten Schläuchen und eisernen Ausgüssen in 
einer Weise entwässert, welche durch die Figur 167 näher ersicht 
lich gemacht ist. 
2. Die Steinpfeiler der König-Hilhelms-Rheinbrücke bei Hamm. 
Die Strompfeiler dieser 
Brücke zeichnen sich durch ihre 
gekuppelte Fundirung, welche 
wir bereits durch Figur 107, Seite 
78 kennen geleint haben, aus. 
Diese Steincylinder besitzen 
einen Durchmesser von 8. I6 Meter 
und stehen 1. 85 Meter in ihrer 
Peripherie von einander ab. Die 
Tiefe dieser Fundamentröhren 
misst 16 Fuss. In weiterer Höhe 
von 16 Fuss, welche dem Null 
punkte des Botterdamer Pegels 
entspricht, verschmälern sich diese Steincylinder derart, dass ihre 
peripherische Entfernung 12 Fuss misst. In 10 Fuss weiterer Höhen 
lage, welche dem Mittelwasser entspricht, befindet sich der Kämpfer 
für die Ueberwölbung der beiden Steincylinder zum Zwecke der 
eigentlichen Pfeilerbildung, welche von dieser Kämpferlinie ab 
gerechnet in 29 Fuss weiterer Höhe die Hochwassermarke erreicht. 
3. Rheinbriieke bei Rheinbausen. 
Die Widerlagspfeiler der Strombrüeke haben über dem Fun 
damente eine Breite von 13. 34 Meter und eine Länge von 27. 30 Meter. 
Die Strompfeiler messen über dem Fundamentsabsatze 10. 4| Meter 
Breite und 21. 39 Meter Länge; die Pfeiler der Drehbrücke messen 
8. 81 Meter Durchmesser. Die Strombrücke hat 4 Oeffnungen von 
ä 96. 67 Meter Lichtweite; die linksseitige Fluthbrücke besitzt 
2 Oeffnungen ä 13. 33 Meter Weite für eine eiserne Drehbrücke 
und 16 Oeffnungen von 15. 69 Meter Weite, welche mit Gewölben 
aus Ziegelstein überspannt sind. Die rechtsseitige Fluthbrücke hat 
Fig. 167.
	        
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