Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

244

Brückenbau.

träger  wird  durch  einen  37*5  Meter  hohen  Pfeiler  in
2  Spannweiten  ä  49- 125  Meter  getheilt.  Die  Maxhnalhöhe  der
Brücke  beträgt  44- 0  Meter,  die  Pfeilerconstruction  ist  die
3- 5  Meter  frühere.  DerPfeiler,  welcher  in  seiner  oberen  Schnittfläche ­
  lang  ist,  verbreitert  sich  am  Fasse  durch  die  Verstrebung ­
  gegen  den  Wind  auf  12- 0  Meter.
c)  Der  Viaduct  bei  Rouzat  über  die  Sioule  liegt  ebenfalls ­
  in  der  Linie  von  Commentry  nach  Gannat  und  in  einer
Steigung  von  12  pro  Mille.  An  seinem  Anfänge  befindet  sich
ein  15  Meter  langer  Durchlass,  welcher  die  Auffahrt  trägt;  die
ganze  Brückenlänge  misst  180-«  Meter  und  verbleibt  für  den
continuirlichen  Träger  (einfachen  Systemes  mit  Verticalen,
wie  bei  Neuvial)  eine  Länge  von  162- 0  Meter,  welche  in
Auflagerlängen  von  55- ]2 5  Meter,  57-75)  Meter,  und  49-m  Meter
getheilt  ist  und  durch  zwei  eiserne  Pfeiler  getragen  wird,
von  denen  der  eine  47- 5  Meter  und  der  andere  4O 0  Meter
hoch.  Die  weitere  Dimensionirung  dieser  Pfeiler  ist  aus  der
früheren  Tabelle  zu  ersehen,  und  beträgt  die  untere  Pfeilerlänge ­
  in  Folge  der  Windverstrebung  bei  dem  kleineren
Pfeiler  17- 3 ö  Meter,  bei  dem  grossen  17-6  Meter.  Der  letztere
Pfeiler  steht  im  Flussbette  der  Sioule,  und  schneidet  seine
Sockelhöhe,  welche  5- 6 4  Meter  über  Nullwasser  liegt,  mit  der
Hochwassermarke  vom  24.  September  1866  ab.  Dieser  Flusspfeiler ­
  ist  durch  eine  Flusscorrection  des  linken  Ufers  geschützt, ­
  während  der  Pfeiler  auf  dem  rechten  Ufer  durch
Uferpflasterung  gesichert  erscheint.
Diese  3  Bauwerke,  sowie  jenes  von  Bouble,  haben,  wie  wir
schon  erwähnten,  dem  Gebiete  des  eisernen  Pfeilerbaues  eine  neue
Richtung  abgenommen,  welche  sich,  abgesehen  von  der  angewendeten
Windverstrebung,  durch  wesentliche  Vereinfachung  kennzeichnet.
Thatsächlich  hat  sich  auch  durch  diese  Vereinfachung,  welche
ein  unbestrittenes  Verdienst  v.  Nördling’s  ist,  und  welche  durch  die
Wahl  eines  gemeinsamen  Schnittpunktes  des  Ständerwerkes  auch
den  architektonischen  Theil  des  eisernen  Pfeilerbaues  wesentlich  gefördert ­
  hat,  der  Bau  gänzlich  eiserner  Viaducte,  deren  erste  Theorie
überhaupt  durch  Nördling  veröffentlicht  wurde,  wesentlich  vermehrt,
und  glauben  wir  insbesondere  durch  die  obigen  tabellarischen  Zu
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.