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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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Brückenbau.

biegungen  der  Royal-Canal-Brttcke  wurden  auch  Verticalen  und
zwar  in  verschiedenerVertlieilung  derselben  (Dirschau,  Marienburg, ­
  Köln,  Kehl  u.  s.  w.),  entsprechend  den  theoretischen  Fortschritten, ­
  angewendet.  Die  unterdessen  zum  Durchbruche  gelangte
Klarheit  in  der  Inanspruchnahme  der  Stäbe,  bezüglich  Druck  und
Zug,  führte  zur  Verstärkung,  respective  Versteifung  der  Stäbe  (z.  B.
Saaneviaduct  und  Blackfriarsbrlicke  i_j-Form  u.  s.  w.),
und  zu  deren  theoretisch  richtiger  Stellung  und  Vertlieilung  in  der
Gitterwand,  nicht  weiter  zu  gedenken  jener  Constructionen,  welche
die  _/^\_-Form  auch  auf  Zug  in  Anspruch  nehmen  (Gran,  Eipel).
Ein  wesentlicher  Factor  der  Durchbildung  der  Füllung  der
Gitterwände  liegt  bekanntlich  in  der  Vergrösserung  der  Maschenweite. ­
  Während  alle  Gitterwerke  der  ältesten  Zeit  engmaschig
sind  (Royal-Canal,Brücken  der  ersten  pr  eussi  sehen  Bahn  en,
Kinzig,  Dirschau,  Marienburg,  Cöln,  Kehl,  Sitter,  Aar
u.  s.  w.),  brach  sich  der  Gedanke  der  Materialersparung  durch  den
Gebrauch  weiter  Maschen  in  demselben  Maassstabe  Bahn,  als  die
Theorie  ihre  Fortschritte  bezüglich  der  Kräftewirkung  kundgab,
und  damit  jene  in  der  praktischen  Ausführung  liegende  Unsicherheit ­
  einer  scharfen  Berechnung  aufhob,  welche,  in  dem  Wesen  eines
steif  vernieteten  Engmaschensystemes  liegend,  eben  die  Ursache
der  Materialverschwendung  ist;  Beispiele  von  weitmaschigen  Gitterwerksbrücken ­
  sind  unter  Anderem:  F  r  e  i  b  u  rg,  Eipel,  Gran,
Blackfriars.
Die  Ausbildung  der  V  erticalen  bezüglich  ihres  Querschnittes
und  ihrer  Vertlieilung  sind  unter  Anderem  durch  die  Beispiele  von
Dirschau,  Marienburg,  Cöln  u.  s.  w.  gekennzeichnet.
Was  die  Kuppelung  mehrerer  Gitter  zu  einer  Tragwand  betrifft, ­
  so  bieten  die  Beispiele  von  Drogheda,  Cöln  und  Blackfriars ­
  genügende  Erläuterung.
e)  Querverbindungen.
Anbelangend  die  Windverstrebungen;  die  Querverbindungen
der  Träger,  oben  liegend  (Cöln,  Drogheda,  Stadlau  u.  s.  w.),
über  die  ganze  Höhe  vertheilt  (Saane);  und  des  Weiteren  die  Querträger: ­
  so  haben  diese  Constructionsbestandtheile  in  demselben
Maasseihre  Entwickelung  gefunden,  als  der  Bau  eisernerBrücken  sich
            
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