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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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Brückenbau.

Brücke  der  Vermont-  C  an  ad  ab  ahn  (44. 5  Meter  Spannweite, ­
  System  Whipple);
0  Eriecanalbrücke  bei  West  Troy  in  der  Northern-Albany-Bahn
  (45.66  Meter  Spannweite);
0  Brücke  von  Quincy  über  den  Missouri  (76. 0  Meter
Spannweite,  System  Linville);
')  Brücke  \  on  0  m  aha  über  den  Missouri  (76.o  Meter  Spann  -
weite,  System  Post).
i.  SystemPett.it.  Diese,  auch  Triangularsystem  genannte
Construction  verfolgt  in  ihrer  Grundidee  das  weiter  unten  genannte
System  Mohnie,  welches  sich  bekanntlich  durch  die  N-Fachung
kennzeichnet;  da  jedoch  die  amerikanischen  Träger  sehr  hoch  genommen ­
  werden,  also  eine  grosse  Fachbreite  resultirt,  so  wird  die
Fahrbahn  in  Mitten  des  Faches  nochmals  unterstützt,  und  zwar
durch  untergeordnete,  von  den  Diagonalen  ausgehende  Sprengoder
  Hängewerke,  je  nachdem  die  Fahrbahn  oben  oder  unten  liegt;
die  hierzu  verwendeten  secundären  Verticalen  werden  durch  secundäre
  Zugbänder  gestutzt,  die  normal  auf  die  Diagonale  greifen
welche  Verticalen  je  nach  der  Lage  der  Fahrbahn,  entweder  auf
Druck  oder  Zug  construirt  sind.  Beispiele  bieten  die  Monongahel  abrücke
  beiPittsburg  und  dieDela  warebrücke  bei  Trent  on.
Näheres  darüber  unter  den  Ausstellungsobjecten.
Als  ganz  charakteristische  Unterscheidung  vom  Systeme
Molinie  dient  selbstredend  auch  der  Gebrauch  von  Gelenken  statt
Nieten.
8.  System  der  gitterförmigen  Fachwerke  mit  Verticalen. ­
  Wir  haben  früher  schon  erwähnt,  dass  sich  das  Fachwerk
von  dem  Gitterwerke  dadurch  unterscheidet,  dassErsteres  vermöge
bestimmter  Zuweisung  des  Zuges  oder  Druckes  auf  einzelne  Streben
(inclusive  der  Verticalen)  mittelst  dieser  die  Ober-  und  Untergurte
ausfacht;  hat  man  es  nun  mit  einem  Ausfachungssysteme  zu  thun,
bei  dem  diese  Streben  sich  kreuzen,  so  ist  der  äusseren  Form  nach
allerdings  ein  Gitterwerk  nachgeahmt,  keineswegs  aber  in  seiner
Wesenheit.  Denn  diese  hier  als  gitterförmig  bezeichneten  Fachwerke ­
  unterscheiden  sich  von  den  Gitterwerken,  die  wir  schon  abgt
  handelt  haben,  wesentlich  dadurch,  dass  die  Maschen  weiter  sind
dass  die  Nieten  oder  die  Verbindungsarten  der  Kreuzungs-
            
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