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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

Brückenbau.

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2.6  Meter,  von  40  Meter  Stützweite  3  Meter,  von  50—60  Meter
Stützweite  4  Meter  und  bei  70  Meter  Stützweite  5  Meter  weit  von
einandergestellt.
Der  Querschnitt  der  Blechträger  ist  der  doppelt-T-förmige.
Ebenso  erhielten  die  Gurtungen  aller  Gitterträger  bis  80  Meter
Weite  die  einfache  T-Querschnittsform.  Erst  bei  der  100  Meter  weiten
Elbebrücke  nächst  Tetschen  wurde  der  Stabilität  halber  die  Quer
schnittsform  mit  zwei  Stehblechen  (Kastenform)  in  Anwendung
gebracht.
Die  Querverbindungen  werden  bei  dieser  Lage  der  Fahrbahn
für  die  Blechbrücken,  mit  Ausnahme  der  Weiten  bis  6  Meter,  wo  dies
wegen  der  geringen  Höhe  der  Träger  nicht  gut  ausführbar  ist,  durch
zwei  Traversen  und  ein  Andreaskreuz  gebildet.  Bei  den  Gitterbrücken
ist  die  obere  Traverse  durch  den  Querträger,  welcher  zur  Aufnahme
der  Fahrbahnträger  dient,  ersetzt.
Die  kleinen  Brücken  bis  6  Meter  Weite  erhalten  eine  Querverbindung, ­
  welche  aus  mehreren  M  inkeleisen  in  T-  oder  Kreuzform
zusammengelegt  und  durch  zwei  Diaphragmen  mit  den  Blechträgern
verbunden  ist.
Wo  es  die  beschränkten  Höhenverhältnisse  nicht  zuliessen,  die
Fahrbahn  über  den  Trägern  anzuordnen,  wurde  dieselbe  zwischen
die  Träger  gelegt,  und  erhielten  diese  dann  einen  Abstand,  der
dem  Profile  des  lichten  Raumes  entsprach.
Die  Querverbindung  bei  dieser  Anordnung  wird,  mit  Ausnahme
einiger  grösserer  Brücken,  nur  durch  die  Querträger  gebildet,  welche
mittelst  verticaler  Diaphragmen  an  die  Hauptträger  befestiget  sind.
Bei  den  grösseren  Brücken  wurden  die  Tragwände,  wenn  die
Lahrbahn  unten  lag,  auch  noch  oben  mit  einander  verbunden,  wie
cs  bei  der  Brücke  über  die  Donau  bei  Wien,  der  Canalbrücke  bei
Prag,  dann  der  Aussiger  und  Tetschener  Brücke  der  Fall  ist,  wo  die
Höhe  der  Träger  eine  solche  Verbindung  ohne  Anstand  zuliess;
während  es  an  der  Elbebrücke  bei  Königgrätz  —  50  Meter  Stützweite ­
  —  nicht  thunlich  gewesen  wäre,  wenn  die  Träger  nicht  eine
aussergewöhnliche  Höhe  erhalten  hätten.“
c)  „Construction  der  Brückenträger.  Die  flöhe  der
Träger  wurde  in  der  Regel  mit  */ 10  der  Stützweite  angenommen.
            
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