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Brückenbau.
brücke bei Magdeburg (1869) im Zuge der Berlin-Potsdam-Magde-
burger Eisenbahn.
Was eine anderweitige Neuerung auf dem Gebiete der
Herstellung dichter Schutzwandungen anbelangt , so besteht dieselbe
in der Anwendung blecherner oder gusseiserner Spundpfahle, welche
bereits im Jahre 1851 beim Baue der Batterseabrücke, dann 1852
beim Baue der ChelseabrUcke und 1854 beim Baue der Westminster-
brücke, in beiden letzteren Fällen von dem bekannten Ingenieur
Page gebraucht wurden.
Diese Art Herstellung einer Schutzwandung, vorzugsweise
dienend für die Einbringung und Beschützung eines Beton
fundamentes, respective Pfeilerstuckes ist jedoch so kostspielig,
dass die Verbreitung dieses Systemes nur ganz untergeordnet
geblieben ist.
§. 2. Ausstellungsobjecte.
Was nun die Vertretung des Gebietes der „Schutz
wandungen“ auf der Ausstellung betrifft, so sind ausser den
vorgeführt gewesenen Eundirungen der Brücke de Gironella im
Zuge der Strassenlinie S. Fructuoso-Berga und jener von San Salvador
im Zuge der Strasse zwischen Muriedos und Bilbao in Spanien nur
die folgenden Objecte zu nennen:
1. Brücke de Reine im Zuge der Strasse Carezal-Rivadeo in Spanien.
(Spanischer Pavillon.)
Diese Brücke Figur 89 bietet ein Beispiel eines ausserge-
wöhnlich hohen Fangdammes von 13- 0 Meter Höhe und ist ausser-
Fig. 89.