IV. Eiserne Brücken.
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Die Träger der 150. 0 Meter weiten Ueffnung besitzen 9.an, jene
der 80. 0 Meter weiten Oeffnung aber 8.g6 Meter, endlich die der 57. 0
Meter weiten Oeffnungen 8.73 Meter Achsendistanz von einander.
Die Träger der 80 Meter weiten und der 57. 0 weiten Ueberbrückungen
haben durchwegs 8. 0 Meter Höhe, und ist die Anordnung
ihrer Gurten jene einer JJ_-Form.
Das Fachwerk der 80.0 Meter
weiten Ueberhrückung ist durch die
Ansicht Figur 194 näher erläutert;
die divergirende Anordnung an den
Enden der 57. 0 Meter weiten Ueberbrückungen
ist durch Figur 195 gekennzeichnet.
Die Vertiealen der 80.0 Meter
weiten Oeffnung haben die I-Forra,
deren Breite von 0. 5 Meter sich gegen die Mitte zu bis auf O.3 Meter
vermindert und deren Höhe von O.54 Meter bis auf 0. 58 4 Meter wächst;
die Diagonalen bestehen aus Flacheisen, welche von den Enden nach
der Mitte zu von 2 X (0 *56Metei y\ O.0i5 Meter) C^uei schnitt bis zu 1 X
(O.12Meter X O.03 Meter) abnehmen; die Höhe der Stehbleche der
Gurtungen misst O.7 Meter.
Betreffs der 57. 0 Meter weiten Oeffnuna
b gen ist zu bemerken, dass die Vertiealen von
TT O.4 Meter Breite bis zu 0. 3 Meter abnehmen
und dass deren Höhe von 0.463 bis O.isi Meter
wächst, wobei die Stehbleche O.01 Meter,
respective O. 00 7 Meter Stärke besitzen.
Die von P. Quent in Amsterdam ausgeführten
Widerlager und steinernen Pfeiler
dieses Bauwerkes, sowie die Fundirung derselben wurden bereits
pag. 211 und pag. 5 besprochen; die totale Ansicht des Bauwerkes
befindet sich auf Tafel VI.
Das Eisenwerk für die grosse Oeftnung wurde von J. C. Harkort
auf Harkorten, jenes der übrigen Ueberbrückungeu von Jacoby
Haniel und Huysen in Sterkerade geliefert.
Das Mauerwerk wurde 1865 vollendet, das Eisenwerk über
die Inundationsbrücken wurde in dem Zeiträume vom Juli bis
Fig. 194.