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Brückenbau.
Fig. 206. verticale Andreaskreuze ausgefaeht, wie
das der Schnitt durch die Trägermitte, Figur
206, näher verdeutlichet. Der Achsenstand
der Tragwände misst 27 Fuss 3 Zoll.
Die Auflager sind in der Weise angeord
net, wie Solches die Figur 207 verdeutlichet,
sie sind in ilirer Grundplatte 54 Zoll breit,
56 Zoll lang und insgesammt 39hg Zoll hoch.
Der Brückenbau wurde im Herbste 1867
vorbereitet und im Mai 1868 begonnen; die
sämmtlichen Pfeiler waren im Juli 1868
beendet und passirten die ersten Züge am
24. Juli 1870.
Während der Montirung kam ein nicht
unerheblicher Zwischenfall vor, indem am
20. November 1869 ein Schiff gegen die
sX-sä Joche desMontirungsgerüstes im Felde Nr. 2
stiess und letzteres mit etwa zwei Fünftel
der aufgebrachten Eisentheile in den Fluss stürzte; wegen der
späten Jahreszeit und der heftigen Regengüsse konnte der Wieder
aufbau des Gerüstes erst im April 1870 begonnen werden.
Die Arbeitsleistung für den gesammten Brückenbau be
stand in:
Fundamentaushebung
Spundwandeinfassung . , . .
Piloten . . . .
Betonirung
Fundamentmauerwerk . . . .
aufgehendes Mauerwerk .
Gewölbe
Quader
Steinpackungen •
Eisenconstruction
Die gesammten Baukosten
.... Schachtruthen 6600
.... laufende Fuss 660
.... Stück 400
. . . Schachtruthen 800
.... „ 1450
.... r 3400
.... „ „ 760
.... Kubikfuss 130.000
.... Schachtruthen 1800
.... Zollcentner 57.500
betrugen rund 1,180.000 Reichs-
tlialer.
Rechnet man für die Drehbrücke und die eiserne Auffahrt rund
50.000 Kilogramm Eisengewicht, so verbleiben für die Strombrücke