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Brückenbau.
Conventionsmünze, also pro laufenden Meter circa 2784 fl. österr.
Währung gekostet.
4sj 1842 bis 1843. Maasbrücke in Seraing, 105. 0 Meter
Spannweite, 7. 0 Meter Pfeil, 2. 6 Meter Fahrbahnbreite, zwei Fuss-
wege ä 1.2 5 Meter, Inanspruchnahme der Ketten (47.557 Quadrat-
millimeter) 10 Kilogramm pro Quadratmillimeter, Gesammtkosten
401.956 Francs oder circa 1608 fl. ö. W. pro laufenden Meter.
44) 1844. Aarbrticke bei Aarau, versteifte Ketten.
45) 1845. Podolskobrücke in Böhmen, 46 Klafter öster
reichisch Fahrbahnlänge.
46) 1845. Hungerford - (oder Charing-Cross-)Brücke
in London, erbaut von Brunei, drei volle Bogen ä 206. 2 Meter
Spannweite und 15. 2 Meter Pfeil, und zwei halbe Bogen ä 103. 48 Meter
Spannweite.
47) 1850. Posteiberger brücke in Böhmen, 50 Klafter Fahr
bahnlänge.
48) 1854. Elbebrücke bei Tetschen in Böhmen, 94
Klafter österreichisch Fahrbahnlänge.
49) 1859 bis 1860. Eisenbahnkettenbrücke Uber den
Donaucanal in Wien, erbaut von Schnirch. 83.« Meter Lichtweite,)
4.26 Meter Achsenstand der Tragwände. Diese Brücke ist die
erste versteift e Eisen bahnk ettenb rücke der Welt. (Draht
brücke über den Niagara als Eisenbahnbrücke — 1855 — älter.)
so) 1863 bis 1864. Aspernbrü cke übe r de n Donaucan a 1
in Wien, erbaut nach den Plänen von Schnirch und Fillunger durch
Dr. Rebhann, geliefert von der Gewerkschaft Witkowitz, 62.. Meter
Spannweite, lO.i Meter Fahrbahnbreite, zwei aussen liegende Geh
wege ä 3. 2 Meter, Pfeilhöhe Meter, Versteifung der Ketten durch
Dreiecksystem.
51) 1867 bis 1868. Franz Josephs-Brücke über die
Moldau in Prag, System Ordish-Lefeuvre, 146. 6ä Meter Mittel
öffnung, zwei Seitenöffnungen ä 47. 7 Meter Stahlketten.
52) 1868bis 1869. Kett eilst eg in Prag, entworfen von Row-
land M. Ordish, erbaut durch Finger und Vesely. Ein Mittelpfeiler,
zwei Halbbogen ä 96. 0 i Meter Stützweite, 3.35 Meter Breite des
Gehweges, Baukosten 229.109 fl. ö.W., wovon 93.901 fl. für den
gesummten Unterbau und 100.000 ö. W. auf den gesamnten Ober-