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Brückenbau.
d) Schrägstellung der Wände, besonders beliebt, in
Amerika, z. B. Wheelingbrücke, Niagarabrücken;
East-River- Brücke etc. etc.
e) Vermehrte Aufhängung der Fahrbahn durch Diagonalen,
welche sich in den Pfeilern vereinigen,
besonders üblich in Amerika.
f) Versteifung der Fahrbahn durch Längsträger, bestehen
dieselben nun aus Kastenträgern (Lambethbrücke in
London), aus Blechträgern (Franz-Josephs-Brücke in Prag)
oder aus Fachwerken (Niagarabrücken).
g) Anwendung steifer Ketten. Dieser hochwichtige Factor
der Vervollkommnung der Kettenbrücken trat mit dem Streben
auf, diese Bauwerke für die Eisenbahnen zugänglich zu
machen, und hat er die Literatur des Faches ungemein
bereichert; als praktische Erfolge können beispielsweise
die Neckarbrücke bei Mannheim, die Aarbrücke
bei Aarau, die Aspernbrücke in Wien, der Gehsteg
zu Gotha, welche alle vier indess nur dem Strassenverkehre
dienen, und die Schn irc h’sche Eisenbahnbrücke Uber den
Donaucanal in Wien genannt werden.
^Versteifung der Hänge wände. Dieser ebenfalls hochwichtige
Factor der Erzielung steifer Hängebrücken wurde
zuerst bei der Lambethbrücke in London (sich kreuzende
Diagonalen zwischen den Verticalen) angewendet, und hat
unter Andern bei der Schmick’schen Charnierbrücke über
den Main (N-Fachung) und bei der Bassinbrücke zu Bombay,
nicht zu gedenken der Projecte von Köstlin-Schurz, weitere
Verbreitung gefunden.
§. 5. Ausstellungsobjecte.
Das Gebiet der Hängebrücken war auf der Ausstellung nur
durch sehr wenige Beispiele vertreten, von denen wir die folgenden
nennen:
1. Brücke von San Alejandro Uber den Quadalete
in Spanien. Dieses Bauwerk liegt in der Strasse zwischen Madrid
und Cadix, besitzt eine Spannweite von 102. 0 Meter, eine lichte
Fahrbahnbreite von 7. 5 Meter, Eine Oelfnung, ist in derConstruction