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MAK

Full text : Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), zweiter Band, officieller Ausstellungs-Bericht

I.  Fundirungen.

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Flg-  10 “'  Der  Arbeitsrauin  für  die  Zwecke  der
Unterminirung  wurde  durch  die  Aufmauerung ­
  eines  konisch  geformten  Steinmantels
hergestellt,  der,  durch  eiserne  Rippen,  a  und
b  in  Figur  101,  verstärkt,  einen  Holzschacht  e
und  die  Betonirung  FF  zu  tragen  hatte.
Die  Anordnung  der  Luftschleusse  ist
ebenfalls  aus  der  genannten  Figur  zu  ersehen,
welche  auch  die  von  aussen  getriebene  Welle
darstellt,  die  zur  Aufziehung  der  Eimer  dient.
Der  Senkcylinder  hing  in  Ketten,  welche
auf  einem  eingerammten  Gerüste  in  der
bekannten  Einrichtung  des  Senkzeuges  befestigt ­
  waren.
Die  ganze  Anordnung  eines  Senkschachtes ­
  ist  aus  Figur  102  zu  ersehen.
Bezüglich  der  Schleussenanordnung  sei
noch  erwähnt,  dass  um  die  eigentliche  Luftschleusse ­
  die  Räume  für  die  Materialschleussung
  ringförmig  herumgelagert  waren.
Getheilt  war  dieser  Ringraum  durch  zwei
Scheidewände  Q  (welche  mit  der  Luft-,
  {  t  1  1  schleusse  und  nach  aussen  durch  Thiiren
R  und  S  communicirten)  in  zwei  Materialvorrathsräume  k  4. 5  Kubikmeter ­
  Materialfassung.  Die  schmiedeiserne  Schleusse  wurde  auf
den  gusseisernen  Senkcylinder  durch  die  Vermittelung  der  Ringplatte ­
  P  befestiget.
Bezüglich  der  Arbeitsleistungen  bei  der  Gründung  der  Brücke
bei  Argenteuil  wird  bemerkt,  dass  fünf  Arbeiter,  welche  nach  vier
Stunden  Arbeitszeit  acht  Stunden  ruhten,  häufig  6  Kubikmeter
Material  förderten  das  Maass  der  Senkung  betrug  öfters  2  Meter
pro  24  Stunden.
Die  folgende  Tabelle  gibt  den  Nachweis  über  verschiedene
Details  des  Versenkungsprocesses:
            
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