Steinwaaren.
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Go t hl and, von Roslagen, von Storsjö, von Gothland, welche zu
Trepper.ftufen, Thür- und Fenftergewänden, Sockelplatten, Schleif- und Mühl-
(leinen verwendet werden.
Sämmtliche Stücke waren mit der genauen Formationsangabe veriehen.
Der für diefe Sammlung ausgegebene Katalog weifet vielfach die fpeci-
fifchen Gewichte der Gefteine, ihre wafferauffagende Kraft, fowie deren Ver
wendungen nach, und führt auch die monumentalen Bauten des Landes an,
welche aus diefen Materialien zur Ausführung gelangten. Wurde mit der hört
fchrittsmedaille ausgezeichnet.
Deutfehes Reich.
Das Deutfche Reich bot nur für feine neu erworbenen Provinzen
Elfafs-Lothringen im Elfafser Bauernhaufe und im deutfehen Adnexe eine
Zufammenltellung der Steinarten, meid in özölligen Würfeln oder in Rohftücken
dar. Es find daraus hervorzuheben die Gipfe von Woltenheim, Willgot-
heim im Strafsburger Kreis, von Zimmersheim im Mühlhaufer Kreis Die
Liaskalkfteine von Polte r, die Jura-Kalkfteine von Queulen im Metzer Kreife
für die Cementfabri cation; die Buntfandfteine und Vogefenfandfteine (Trias f.j
und Quarzitfandfleine von Mockweiler, Waffelnheim, Bühl und Sierk,
für Mühl-, Schleif- und Pflafterfteine.
Die Granite von Wind (lein, Krut, Rufs.
Die Syenite und Grünfteine von Markirch, Belfofs. Die Porphyre
von Rufs, Urbach und Burbach.
Die kryftallinifchen Kalke von R a p p o 11 s w e i 1 e r Die rothen, grünen,
weifsen und fchwarzen Marmore von Rothau, Schirmek und Rufs.
Diefe Gefteine. welche fich auch für Decorationszwecke eignen, waren
fcharf behauen, theilweife auch in fchön gefchliffenen und polirten Exemplaren
ausgeftellt. Diefer in mehr als 300 Stücken beftehenden, wohlgeordneten Samm
lung (in Gruppe II und IV eingetheilt) wurde von der Jury der Gruppe X\
,,Das Bauernhaus mit feinen Einrichtungen und feinen Geräthen“ mit anderen
im elfäfsifchen Bauernhaufe aufgeftellten Gegenftänden die Verdienftmedaille
zuerkannt.
Andere ähnliche Sammlungen lagen aus dem Deutfehen Reich nicht wie
der vor, man müfste nur die einzelnen Handftücke, welche die bergakademifche
Mineralien-Niederlage zu Freiberg ihren übrigen Sammlungen zu Unterrichts -
zwecken eingereiht hatte, hieher rechnen wollen oder jene fünf unregelmäfsigen
Blöcke von Keuperfandftein und Mufchelkalk aus Mittelfranken von Hohen-
landsberg und Nordheim, welche wegen der Bezeichnung: „Aus^ dem
Fürftenthum Schwarzenberg“, in die öfterreichifche Abtheilung, Gruppe XVIII,
im Hofe 14B, verftellt waren.
Oefterreich
zeigte durch die von der k. k. geologifchen Reichsanft alt durchgeführte
Zufammenftellung der nutzbaren Mineralftoffe aus den alten erbländifchen Pro
vinzen und theilweife auch aus Ungarn in fyftematifcher Formationsfolge nach
den 11 'ulptgebirgsfy (lernen innerhalb der Monarchie, dem h e r c y n i fc h e n, dem
k a rp ath ifche n und dem alp i ne n Gebiete gruppirt, die Reichhaltigkeit und
die Güte des in diefen Landestheilen vorhandenen Materiales.
In mehr als 800 Nummern waren die Baufteine, die Mühl- und Wetz-
(leine, die Dachfchiefer, hydraulifchen Kalke als Rohftein und im verarbeiteten
Zuftande, die feuerfeften Thone. die Glasquarze und andere Zufchlagsmateria-
lien, fowie die Erdfarben in fyftematifcher Folge aufgeftellt. Die färnmtlichen