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Section I. Papierzeug, Pappe, Papier.
rotirt der Stein um eine verticale Achse, welche durch conische Räder
direct betrieben wird. Acht Schleifkästen sind symmetrisch um die
Peripherie des Steines vertheilt. Es soll durch diese Vertheilung
der Kästen ein einseitiger Druck auf die Drehachse vermieden
werden. Eine Schärfvorrichtung ermöglicht ohne die Demontirung
des Apparates eine Bearbeitung der Mahlfläche. Das Andrücken des
Holzes wird durch belastete Hebel ausgeführt.
Die Aussteller machen in ihren ausgelegten Prospecten namentlich
auf folgende Punkte aufmerksam:
Der Schleifapparat ist sehr solid montirt; die Maschine steht verhältnissmässig
frei. In Folge der gleichförmigen Vertheilung der Holzkästen
um die Peripherie des Steines findet eine wesentlich geringere
Reibung der Betriebswelle in den Achsenlagern statt. Mit 3 bis 4
Pferdekräften sollen in 24 Stunden 50 Kg Holzstoff bereitet werden
können. Der Sortirapparat ist möglichst einfach construirt, lässt sich
namentlich leicht und bequem reinigen. Der Trockenapparat, welcher
aus 1 bis 5 mit directer Feuerung versehenen Cylindern besteht, producirt
bei geringem Brennstoffaufwande leicht eine bis auf 20 Proc.
entwässerte, pappenartig beschaffene Holzstoffmasse. ,
Diese Firma hat nach ihrem Kataloge bereits 78 derartige Maschinen
ausgeführt.
Die Firma Gebr. Israel in Wien hat gleichfalls Holzzerfaserungsapparate
ausgestellt.
Muster von geschliffenem Holzstoff sind von mehreren deutschen,
österreichischen und schwedischen Fabriken ausgestellt worden.
ß) Holzcellulose, chemisch zubereiteter Holzstoff.
So wichtig auch der durch Zerschleifen von Holz erzeugte Papierstoff
ist, so bedeutungsvoll derselbe namentlich für die Production geringerer
Papiersorten geworden, so kann er doch nur als ein Surrogat
des Hadernstoffes deshalb angesprochen werden, weil die Fasern dieses
Materiales zu kurz, nicht genügend filzbar sind und deshalb kein haltbares
Gewebe geben können.
Der Industriezweig, welcher die Bereitung der sogenannten Iiolzcellulose
zum Gegenstände hat, bezweckt ähnlich wie der Process der
Strohstoffbereitung die Isolirung der Faser, deren Trennung von den
in dem natürlichen Materiale enthaltenen incrustirenden Stoffen. Die
Ausführung dieser Procedur ist mit grösseren Schwierigkeiten verknüpft,
als die oben beschriebene Gewinnung des gebleichten Strohstoffes,
weil das Holz im Allgemeinen dichter, und der incrustirende
Stoff schwerer löslich ist als der Beistoff der Strohhalme. Da jedoch
das Holz einen grossen Reichthum an Faserstoff besitzt, dasselbe im
Allgemeinen billiger und transportfähiger als Stroh ist, so hat die