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Gruppe XI. Papier-Industrie.
anderen hohlen Zapfen einmündendes Rohr. Die Pumpe wirkt derart
cass nicht der ganze angesaugte Stoff aus der Endöffnung des Rohres’
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weicht, die Masse also in den Siebkörper zurücktritt • gegen dessen
nun "n der den S l le k Kn ° ten ^ deF ° berfläcte ™ d er ablöst, welche
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liehe Einrichtung wie der vorstehend beschriebene
Rotirende Knotenfänger sind noch nicht allgemein im Gebrauche
über die - eckmässi ^
g. Kalander- und Satinirwerke.
Man hat sich in neuerer Zeit vielfach Mühe gegeben, an Stelle
des Satimrens der Papierbogen unter Beihilfe von Zinkplatten eine
Operation des Glättens durch Kalandervorrichtungen i) einzuführen
welche bekanntlich bei dem Appretiren der Gewebe allgemein im Ge
brauche ist Hierbei sind indessen noch mancherlei Schwierigkeiten
zu überwinden, und es steht der Ausführung dieser Operation unter
anderem der Umstand entgegen, dass, wenn die Glattwalzen auch nur
geringfügig beschädigt oder an einzelnen Theilen etwas abgenutzt worden
sind das Papier sofort an Ebenheit verliert und fehlerhafte Eindrücke
g , f Ucb ; st . <be Zuführung des Papiers zwischen die Walzen mit
mancherlei Schwierigkeiten verbunden.
7 Vil lD n w 6r r Zeit Sind ^sse Kalander mit vier und einer grösseren
.. , V0D a Zei1 vers ®^en in Anwendung gekommen. Derartige Vor
übungen waren nicht ausgestellt; dagegen befanden sich auf der
Ausstellung Glattwerke, welche mit zwei Hartgusswalzen versehen sind
ausgestellt von Heim und vonEscher, Wyss & Co BpöIaIU, n-
S1U<1 }ldCbst sor @ fiilti g gearbeitet. An letzterer ist‘eine aus Filz dar“
gestellte Fuhrungsvomchtung angebracht, durch welche das zu glättende
Papier zwischen die Walze geleitet wird. ö
Neuerdings hat man zwei polirte Hartgusswalzen enthaltende
Kalander unmittelbar hinter der Papiermaschine angebracht.
*) Rudel’s Oentralbl. f. deutsche Papierfabr. 1873, No. 6.