Section III. Leinenwaaren. Leinengewebe.
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ruft gewiss ein sehr bescheidenes Mittel, das noch dazu die Zeichnung
nur’dann sichtbar macht, wenn man sie unter emem gewissen
betrachtet. Dafür sind allerdings weichere, ornamentale Compos
«» Ir g» «erliche S,e»„ g u, ,i. ?
doch nicht zur Wirkung kommen, wenn wir auch den Umstand u
sehen w len, dass sie schliesslich unter dem Speisegerath verdeckt
werden Dennoch hat man unter französischem Vorgänge dergleichen
rn neuerer Zeit versucht und selbst religiöse Darstellungen in Leinen
damast ausführen zu müssen geglaubt. Aber es lassen sich nicht
mal die naturalistischen Pflanzen- und Blumenornamente, wie sie uns
“u i mit einigem Vortheil an die», D.corat» »rw.ml,«,
ST— den Farbe oder de. Seb.tte«, d„ ... hebt, «nd da
,i, immer »,„• .tn.kwei.e g.eeh.n werden, .0 »nd e,e be, derUmegel
mässigkeit ihrer Zeichnung oftmals ganz unverständlich.
Es erscheint daher als das Beste und Angemessenste, die: Orna
menten desweissen, leinenen Tischzeuges durchaus Aa<W si^oue* -
tenartig, sodann einfach und regelmässig zu halten so das ^ der ^ J
Seil welcher gesehen wird, einen guten und richtigen Effect bildet
Endlich ist der Hauptnachdruck auf die. B °J C 6 A ^Mittelfeld
allein zur ungebrochenen Wirkung übrig bleibt, da das Mittelleicl
vom Tafelaufsatz und dem Speisegerath eingenommen wn .
Es erhebt sich aber die Frage, da wir überhaupt in unseren
Wohnungen wieder Werth auf die Farben legen ob wir nicht auch
dein Tischzeug bei Decken und Servietten, wieder zu ihr zuruckkeh-
ren sollen. Es widerstrebt unserem ästhetischen Gefühl, eine so grosse
Fläche so gut wie unverziert zu lassen, und wollen wir auch da
Rücksicht nehmen, dass das Mittelfeld in einer Weise benutzt wird
welche die Ornamentation nicht zur Wirkung kommen lasst so be
loch die breite über den Tischrand herabhängende Bordüre übrig.
Di se scheint um so mehr farbiges Ornament zu fordern als - ™hen
Tafelgeräth und dunkeln Stühlen einen harten Abschnitt bildet. Wn
vermissen hier einen künstlerischen Uebergang.
Die farbige Ornamentation aber, die hier einzutreten hatte,
OrZl.tifa, »eil « einen e» barten Coatra.t b,Id» wnrie, d.e
muss also in gewisser Weise zart gehalten sein , und es muss mit d
Farbe gespart werden. Endlich ist es auch die Technik der Dam
Weberei selbst, welche der Decoration gewisse Grenzen set .