Einleitende Bemerkungen. 023
amerikanischen Staaten, von welchen jeder für sich wenig beigebracht
hatte, zusammenstellen:
Oesterreich . . . . . 551
Deutschland . . . . 297
Die Schweiz . . . . 121
England 39
Die Niederlande ... 28
Belgien 23
Dänemark 38
Norwegen 5
Schweden 25
Frankreich 197
Spanien 48
Portugal 8
Latus . . 1380
Transp. . . 1380
Italien 124
Ungarn 79
Russland 35
Rumänien 11
Griechenland .... 10
Türkei 29
Afrika 11
Asien 2ß
Nordamerika .... 32
Mittel- und Südamerika 17
Australien 18
Summa . 1772
Wenn der eigentliche Gewinn der Weltausstellungen darin beste
hen soll, durch die vergleichende Prüfung der ausgestellten Gegenstände
zu ejner richtigen Würdigung der productiven Kraft und der Lebens
fähigkeit der Industrie eines Landes und des dasselbe bewohnenden
Volkes zu gelangen, so muss ein Blick auf die obige Zusammenstellung
zeigen, dass ein solcher Gewinn, was das graphische Gebiet betrifft,
sich auf der Grundlage der Weltausstellung zu Wien nicht in
genügender Weise erlangen liess, da diese so höchst ungleichmässig
beschickt wurde.
Oesterreich, und Ungarn hatten, wie es in der Natur der
Sache liegt, am vollständigsten ausgestellt, und ihre Ausstellungen wa
ren der Art ausgefallen, dass sie ein gut geordnetes und erschöpfendes
Bild der in Frage kommenden Leistungen gaben. Buchhandel, Buch
druckerei, Graveurkunst und die verschiedenen graphischen Verfahren
waren reich repräsentirt und man vermisste nur wenige Namen von
Bedeutung.
Numerisch stand Frankreich zwar gegen Oesterreich wesentlich
zurück, aber seine Ausstellung war mit so vieler Methode und mit
solchem Verständnisse des Zweckes einer Ausstellung arrangirt, dass
sie vollkommen diesen erfüllte und genügende Gelegenheit zu einer
vergleichenden Beurtheilung gab, was auch von der wohlgeordneten
Schweizer Abtheilung sich sagen liess.
Einigermassen misslich sah es mit dem Deutschen Reiche aus.
Nur die einzige Stadt Stuttgart war würdig und genügend als Druckort
repräsentirt. Berlin sandte Manches, aber nicht Zusammenhängendes, und