,!78 Gruppe XIT. Graphische Künste.
t^r U r Un r iChtZtt liefem ’ Sie 8011 Untel ' Umstanden den
g bildeten Sinn des im Naturzustände lebenden Menschen für eine
“ l ; emde , CultU " weoken - Da ist es wohl zu entschuldigen, wenn
. „V! +1 f ar £ aufgetragenen Farben etwas mehr auf Effect als
auf künstlerische Harmonie gesehen wird. Die Ersparung einer oder
einiger Farbenplatten, welche dazu dienen würden, die grössere Har-
”b.“L„’rw S “; “ lSOheidel 0,1 * <1» Herstellung
Überhaupt kaufmännisch möglich ist. Deshalb darf die Frage wohl
WCrden ’ 0b etwasabs °lotHübsches und Kunst-
geiechtes geliefert wurde, sondern, ob, gegen das früher Geleistete gehal-
ten, ein wirklicher Fortschritt vorhanden. Ist dies der Fall, so müssen
laLTl t leSen i e ÜrjetZt freUen Und ^Weitere der Zukunft über-
hie das Wmf d“ S ° weni ^ ^ Wucherei
das Woit reden mochten, so halfen wir es doch für Pflicht, ange-
heien UrtheT ent ! iCh T S ° ° ft ^^sprochenen
beiben ürtheile über die Leistungen des Farbendruckes, darauf hin-
beurtheilt “5 dl ® se mcht okne Berücksichtigung ihrer Bestimmung
zu Ger ct S“ Z : AUChS0Ute ’ über die Producenten
zu Ge icht sitzt, nicht übersehen werden, dass Diejenigen, die nur mit
ders in Deutsch!^*rT ^ ” Künstler “ tragen, ganz beson-
stens b^ v ^ r emgenÄUSnahmen ab g“ ei gt Bind oder wenig-
dem KunT Ull/!elu 11 geneigt waren, auch nur in einer Mussestunde
dem Kunstgewerbe zu Liebe den Griffel in die Hand zu nehmen.
thaten sie es, so brachten sie fast immer solche Ideen von den
pecumaren Erfolgen für die Producenten mit, dass die Industrie in
Schutzes J I f W ! -T n SOlche “ Markt hat ’ nock «“es solchen
Schutzes sich erfreut, wie die Frankreichs und Englands, oft wider
Willen gezwungen war, zu geringeren Kräften ihre Zuflucht zu nehmen.
1. ^ Deutschland ist es namentlich Berlin, welches den Oelbilder-
Ciuc u Seit der Mitte der sechsziger Jahre ist er dort in Blüthe.
Der schnelle Abgang, welchen die Erzeugnisse namentlich nach Amerika
annen , wirkte zuerst nachtheilig und die Bilder wurden schlechter
• d schl ® ckter - I“ der letzteren Zeit ist jedoch hierin wieder
eine Aenderung zum Besseren eingetreten und einige Anstalten
InStT TÄ i ZeUg “ i8Se ' ES gieM in Berlin “«hi- als 30
nst tute für den Bilderdruck, und Vereine haben sich constituirt, die
jährlich eine gewisse Anzahl von Bildern liefern, die es zum Theil aller-
i ings mehr auf die Forderung des Patriotismus, als auf die der Kunst
abgesehen haben Dort sind es namentlich Leoillot, Storch & Kra
mer und Gerold, die sich ein Renommee erworben haben. Storch &
Kiamer s Aquarelllandschaften und Genrebilder fanden sich leider
nicht in der Ausstellung. Carl Gerold war erschienen, jedoch nur
mit einer massigen Auswahl. Carl Gerold’s Institut, welches 1863