ger in Wien (Simmeringerstrasse Nro. 15) ausgestellte Keilnuthen-
fräsapparat zu besprechen sein. Derselbe erweitert die Benutzbar
keit der bekannten Bohrratsche auf die Möglichkeit der Herstellung
von Langlöchern, verhält sich zu dieser wie die Langlochbohrmaschine
zur Knndlochbohrmaschine. Insofern es ein Handwerkzeug zum Bohren
oder zum Fräsen von Keilnuthen bisher noch nicht gab, wird durch diesen
Apparat eineLücke ausgefüllt, gewissermaassen eine im rapiden Entwicke
lungsgange der technischen Hilfsmittel zuerst übersprungene Stufe der
Entwickelung nachträglich beschritten. Die nachfolgenden beiden Figu
ren 42 u. 43 zeigen die nähere Einrichtung dieses für kleine Werkstätten
Fig. 42.
sehr brauchbaren Werkzeuges. Auf das in geeigneter Art festgelagerte
Arbeitstück a wird mittelst der Schraubklemme b b der das Gestell
bildende Bügele befestigt, möglichst nahe der Stelle, an welcher eine Keil-
nuth eingefräst werden soll; der Bügele bildet ein Stück mit dem Rah-