104 Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
Schnitt den Arm d um eine volle Drehung plus dem Winkel zwischen diesen
Zeigern weiter dreht, so wird offenbar die Zähnezahl 64 . — = 56
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realisirt, welche ohne die Benutzung des Zeigerpaares eine besondere
Theilung erforderlich machen würde. Die volle Sicherheit, dass nicht
.durch Irrthum Fehler in der Drehung begangen werden, liegt in der
Einfachheit der vom Arbeiter zu völlführenden Manipulation: Befindet
sich der Stift c anfangs in dem Theilpunkt 1, so dreht der Arbeiter
denselben einmal und sodann noch bis zu d.em unmittelbar vor dem
zweiten Zeiger / befindlichen Loch 3 und rückt sogleich das Zeigerpaar
soweit nach, dass Zeiger e wieder am Stift c anliegt, daher / sich
hinter dem Theilpunkt 5 befindet, worauf wieder die Drehung des
Armes d in gleicher Art zu folgen hat.
Das Gewicht der Maschine nebst Vorgelege beträgt 750 Kg, der
Preis 900 Dollars.
Fräsmaschinen mit verticaler Spindel hatten ausgestellt: Heilmann-Ducommun
& Steinlen, Collet & Engelhard, sowie auch
Pratt & Whitney; letztere Firma hatte unter Vermehrung der Zahl
der Spindeln die Fräsmaschine dieser Art zu einer Copirmaschine
(proßling machine) umgestaltet.
Die reichhaltigste Collection von Fräsen jeglicher Form hatte die
Firma Bariquand et fils in Paris (Bue Oberkampf 127) exponirt.
Die Fabrik ist 1838 gegründet ixnd beschäftigt gegenwärtig bis zu
1200 Arbeiter; sie liefert ausschliesslich Fräsen und benutzt hierzu
eigene völlig selbstthätige Maschinen zum Schneiden der Zähne; ein
grosser Theil des Geschäftes wird in solcher Art ausgeführt, dass die
Fabrik die.bereits in erforderlicher Fagon fertig gedrehten Stahlkörper
empfängt, die Zähne anschneidet und die Fräsen hierauf —- ohne sie
zu härten dem Besteller zurückliefert. Die ausgestellte Sammlung
enthielt auch nur ungehärtete Exemplare, was die Jury veranlasste,
über diesen Punkt nähere Nachfrage zu halten. Die genannte Firma
beeilte sich sodann, eine zweite Collection gehärteter Fräsen, deren
Beschaffenheit sich als tadellos erwies, vorzulegen, unter gleichzeitiger
Angabe der Herstellungs- und Verkaufspreise. Von einigem Interesse
kann die hierbei zur Kenntniss der Jury gekommene Notiz sein, dass
unter Yoraussetzung einfacherer Gestalt — die Häufigkeit des
Werfens und Reissens der Fräsen beim Härten nur vom Durchmesser
derselben abhängt: Fräsen bis zu 80 mm liefern so gut wie keinen
Ausschuss beim Härten, bei 80 bis 100mm Durchmesser kommen
Brüche schon zuweilen vor, bei Dimensionen über 100 mm wird der
Y erlust durch das Verziehen und Reissen beim Härten schon empfindlich
und wirkt erheblich auf den Herstellungspreis. Die Aussteller
legten besonderen Werth darauf, dass die von ihnen benutzten Maschinen
jede Nacharbeit von Hand entbehrlich machen, was selbst bei