Section II. a. Werkzeugmaschinen. 113
Umkehr der Drehungsrichtung des Gewindebohrers durch einen auf
das Arbeitstück ausgeübten Druck oder Zug herbeigeführt. In dem
Spindelstock befinden sich nämlich zwei in entgegengesetzten Eichtungen
umlaufende (durch offenen und gekreuzten Eiemen von der Vorgelegs-
Fig. 47.
welle getriebene) Scheiben a und b; jede derselben sitzt lose auf einer
Hülse, welche als Lager für die eigentliche zur Aufnahme des Gewinde
bohrers vorgerichtete Spindel dient. Beide Hülsen sitzen im Spindel
stock fest; die Spindel ist in der Eichtling ihrer Achse darin verschiebbar;
auf der Mitte ihrer Länge trägt sie einen zweiarmigen Mitnehmer e
Fig. 48.
(dog), frei drehbar zwischen beiden Hülsen und durch eine geringe
Verschiebung in der Eichtling der Pfeile 1 oder 2 zwischen die Kuppe
lungszähne / der einen oder anderen Scheibe zu versetzen, wie aus dem
vorstehenden Längs- und Querschnitt des Spindelstocks zu ersehen.
Am vorderen Ende der Spindel ist das Einspannfutter c zur Aufnahme
Wiener Weltausstellung. II. q