122 Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
des Rades nach Vollendung einer Zahnlücke wird mittelst Einlege-
klinke und Quadrantenscheibe, Stirn- und Schneckenradmechanismus
bewirkt. Der Spindelstock ist — der Höhe des Theilkegels entspre
chend — durch Handrad und Schraubenspindel auf der Fundament
platte beliebig verstellbar und in jeder Stellung durch Schrauben
festzuhalten.
Die Bewegung der Meisseihalter wird, wie sich aus Figur 55 er-
giebt, von der Antriebswelle a abgeleitet mit Hilfe einer Kegelradüber
setzung, einer Kurbelscheibe b, einer Schubstange c, eines Kurbel-
Fig. 55.
stangen / die beiden Meisseiträger g auf den beiden Divergirwangen h
hin- und herschiebt. Zur beliebigen Veränderung des Hubes und der
Wirkungsstelle des Stahles entsprechend der Gestalt und Grösse des zu
bearbeitenden Rades, ist der Kurbelzapfen auf der Scheibe b radial,
ferner der Zapfen am Kurbelgehäuse d in einer kreisförmigen Nuth d\
verstellbar. Damit das Kurbelgehäuse in allen Positionen die Bewe
gungsübertragung vermitteln könne, hat es die aus der Figur erkenn
bare sectorförmige Gestalt.
Die Divergirwangen h sind am einen Ende um einen horizontalen
Bolzen i (Fig. 56) drehbar, dessen Achse sich mit der verticalen Dreh
ungsachse des Kurbelgehäuses d schneidet und um dieselbe drehbar ist;
der Schnittpunkt dieser beiden Achsen ist daher als Spitze der zu
hobelnden Kegelfläche anzusehen, gegen welche das zu schneidende Rad
passend eingestellt werden muss. Am entgegengesetzten (äusseren)