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Full text: Maschinenwesen und Transportmittel, Wiener Weltausstellung Heft 8

Section II. a. Werkzeugmaschinen. 123 
Ende trägt jede der Wangen einen oylindrischen Stahlzapfen k, der 
in der Zahnlückencurve der Schahionenplatte l seine Unterstützung 
findet. Diese Platte sitzt in dem Ständer m, welcher auf dem mit einer 
Theilung versehenen Kinggestell nach Maassgahe des Spitzenwinke s 
des zu theilenden Kegelrades beliebig versetzt und passend eingestellt 
werden kann. Die schrittweise Verstellung der Divergirwangen nach 
Pis. 56. 
eifolgt^ Hobelzähne g mÜBSen in solcher Art in die Supports g ein 
gesetzt sein, dass ihre Schneiden genau in die Erzeugungslmie der 
Zahnflächen fallen, zu welchem Zwecke der Maschine eine besond 
T .ehre beigegeben wird. 
Anfangs stehen die Führungsholzen Tc der Wangen am oberen 
Ende der Zahnflanken und greifen hierbei die Stahlschneiden an dem 
Kopf zweier benachbarter Zähne ein; sie treten allmählich tiefer in di 
Zahnlücke ein und bearbeiten endlich beide den Grund derselben, wo 
bei übrigens — durch Versetzung der beiden Supports g - Fürsorge 
getroffen ist, dass die beiden Stähle an einander vorübergehen, also 
beide die volle Fläche des Grundes bearbeiten können. In jeder 
bewegen sich die Messerspitzen in den Erzeugungslmien der Zahn 
fläche, zu welchen die Wangen unausgesetzt äquidistant bleiben 
Wie aus den beiden beigefügten Skizzen zu ersehen, is je ei 
Support mit je zwei Werkzeughaltern versehen 
Wie aus den beiden beigefügten Skizzen 
Support mit je zwei Werkzeughaltern versehen und zwar zu dem 
Zwecke, um die Bearbeitung der Kegelräder innerhalb weiterer Gren 
zen rücksichtlich deren Durchmesser zu ermöglichen, indem man o 
ganz kleinen Rädern die inneren, bei ganz grossen die «äusseren Wer 
zeucdialter in Benutzung nimmt. 
' Um endlich noch die Stahlschneiden beim Rückgang zu schonen 
erfahren die Werkzeughalter, welche drehbar aufgesetzt sind, durc
	        
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