Section II. a. Werkzeugmaschinen.
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Escher - Wyss & Co. (Filiale Leesdorf) waren durch eine vor
züglich ausgeführte Walzmühle vertreten, mit ganz eisernem Gehäuse,
drei Walzenpaaren und recht zweckmässigem Stellapparat für die Wal
zen. Ausserdem hatte dieselbe Firma eine Griesputzmaschine mit ring-
Fig. 69.
förmigen Scheidern aus
gestellt , wohl die am
meisten neue und eigen-
thümliche Müllereima
schine der Ausstellung.
Nebenstehende Fig. 69
zeigt (im Verticalschnitt)
die innere Einrichtung.
Das Mahlgut fliesst aus
dem Fülltrichter a durch
die ringförmige regulir-
bare OefEhung b nach
der Aussenfläehe des
gusseisernen Kegels C,
wird hierauf durch den
Kegel d wieder nach
innen dirigirt und unter
liegt nun frei niederfal
lend ein erstes Mal der
Wirkung eines radial ein
wärts gerichteten Wind
stromes, welcher durch
einen saugenden Venti
lator erzeugt wird und
in den centralen Rohr
stücken e, f, g, in ver-
ticaler Richtung abwärts
sich bewegt; vermittelst
der ringförmigen Schei
der e, ll scheiden sich von
dem mit dem Windstrom
abgeführten Mehl zwei
Griessorten ab, die nach wiederholter Passirung eines horizontal gerich
teten Windstromes in den ringförmigen Sammelbehältern i, 7c sich anhäu
fen; die Regulirung der Scheider erfolgt durch Verstellung derselben
in verticaler Richtung vermittelst angeschnittener Schraubengewinde.
Als ein Hauptvorzug dieser eleganten Anordnung der Putzmaschine
wird die erzielte Raumersparniss zu betrachten sein.
Joh. Wernz in Erpolzheim exponirte eine sogenannteHorizontal-
Centrifugal-Sichtmaschine zur Classirung des Mahlgutes nach der Korn-