Section I. Motoren, Kraftübertragungsmaschinen etc.
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einem von demselben Gelehrten angegebenen Regulator versehen, um
machte auf der Moskauer Ausstellung, auf welcher sie ebenfalls aus
gestellt, einiges Aufsehen. Die Geradführung selbst ist sehr einfach.
Man denke sich ein überschlagenes Charnierviereck, bestehend aus zwei
gleich langen längeren, und zwei ungleichlangen zu jenen in einem
■ gewissen Verhältnis stehenden kürzeren Seiten. Halt man nun die
längere der beiden kurzen Seiten fest und setzt das Ganze in Bewegung,
so beschreibt der Mittelpunkt der gegenüberliegenden kürzesten Sei e
eine Bahn, welche in ihrem mittleren Theile (die beiden kürzeren Sei
ten des Vierecks ungefähr parallel) sich auf einer längeren Strecke
ausserordentlich genau an eine Gerade anschhesst. Diese Geradführung
ist aber nicht direct benutzt, sondern in sehr orgmeller leider aber
nicht sehr praktischer Weise nur als Zwischenglied. Bekanntlich be
schreibt der Mittelpunkt einer geraden Strecke, deren beide Endpunkte
auf zwei sich rechtwinklig kreuzenden Geraden bewegt werden einen
Kreis. Dieser Satz ist hier, allerdings in einer Umkehrung, benutzt.
Es ist nämlich durch obige Geradführung der eine Endpunkt eines
Lenkers horizontal gerade.geführt, während am anderen Wpunkt
direct die Kolbenstange, und im Mittelpunkte die Kurbel angreift Das
Ganze nimmt sehr wenig Raum ein, und es ist namentlich möglich, die
Schwungradwelle sehr nahe über dem Cylinder anzubringen, allem ui
grössere Ausführungen dürfte es sich wegen der unvorteilhaften Lage
fast sämmtlicher Zapfen gegen die auf dieselben wirkenden Kra e
wohl kaum eignen. .
Endlich ist in der russischen Abteilung noch ausgestellt eine
12pferdige Maschine nach Woolfschem Principe von Gertraud &
Schnarr in Odessa. Dieselbe hat Cylinder von 150 mm und 200 mm
Durchmesser und 300 mm Hub und die Kurbeln stehen unter einem
Winkel von 90°. • , , , „
Damit ist die Reihe der Maschinen zu Ende, welche nicht der
durch den Erfolg der Corliss-Maschine angebahnten neueren Richtung
gefolgt sind und bei starker Expansion diese den veranderlic en
Arbeitswiderständen entsprechend durch den Regulator selbstthat g
variiren. Unter den übrig bleibenden nehmen, sowohl was die Anzahl
als auch die Originalität der den verschiedenen Systemen zu Grüni e
liegenden Ideen betrifft, weitaus den ersten Rang ein diejenigen Maschi
nen, welche ich schon oben unter der Gruppe der Corliss-Maschinen
zusammenfasste; und diese sollen daher auch in erster Reihe hier aus
führlicher besprochen werden. ,
Es sind im Ganzen 13 solcher Maschinen ausgestellt und zwar
vier in der Schweizer Abtheilung, eine in der belgischen, vier in
der deutschen und vier in der österreichischen. Von diesen ha en
drei, nämlich die der Gräflich Stolberg’schen Factor ei ™ Ilsen-
bürg, die von Reinicke in Königsberg und die der Ersten Brunner