276 Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
Sämmtliche Achsen sind gekuppelt und liegen vor dem Feuerkasten.
Die Rahmen liegen innerhalb der Räder.
Die Steuerung mit Excentriks, welche auf Gegenkurbeln angebracht
sind, liegt ausserhalb.
Die Hinterachse ist um 20 mm, die Vorderachse um 5 mm in ihren
Lagern verschieblich. Gleichen Spielraum gewähren die betreffenden
Lager den Kurbelzapfen.
Diese Einrichtung hat sich seit einer Reihe von Jahren bei einer
grossen Zahl von Locomotiven bewährt.
Die Federn der Hinterachse sind auseinander gerückt, indem sie
sich auf einen Querträger stützen, so, wie bei den Locomotiven von
Schneider in Creuzot näher beschrieben wurde.
Die Kolbenstangen sind auch in dem vorderen Cylinderdeckel
geführt.
Der kleine Raddurchmesser hat sich als besonders günstig für die
Dampfentwickelung erwiesen.
Obgleich die Bahn mit Kesseln aus Stahlblech keine ungünstigen
Erfahrungen gemacht hat, nimmt sie doch bei NeubeschafFungen
zu der Mehrzahl der Locomotivkessel Eisenblech.
Sigl in Wien stellt drei Locomotiven aus.
a. Eine sechsrädrige Lastzuglocomotive für die ungarischen Staatsbahnen
zweiten Ranges.
Zahl der Feuerrohre
Länge derselben . . .
Durchmesser derselben
Grssammtheizfläche . .
Itostflaclie
Kolbendurchmesser . .
Kolbenhub
Triebraddurchmesser .
Badstand
101
3-700 in
0-052 „
66-12 qm
0-871 „
0-345 m
0-580 „
1-180 „
3-000 „
Sämintliche Achsen liegen vor dem Feuerkasten und sind gekuppelt.
Die Rahmen und Lager nach Hai l’schem System liegen ausserhalb
der Räder.
Die Steuerung innerhalb. Die Hinterachse ist in den Lagern verschieblich.
Die Federn der Mittel- und Hinterachse auf jeder Seite der Maschine
sind durch Balanciers verbunden. Die ganze Anordnung der
Maschine und ebenso die Details sind klar und praktisch.
b. Eine für die Südbahn bestimmte achträdrige Personenzuglocomotive
mit Truckgestell, Fabriknummer 1657 (Fig. 88.)