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Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
sammenfassende Darstellung des Gegenstandes, welche unsere Literatur
noch nicht aufweist, angestrebt.
Die Bearbeitung des Bleches besteht entweder in einer Zertheilung
oder einer Biegung. Im ersten Fall sind Soheeren und Durchschnitte
die anzuwendenden Maschinen. Bei allen dünneren Blechsorten
— um die es sich hier vornehmlich handelt — ist die Bewegung
von Hand oder durch den Fuss des Arbeiters vorausgesetzt, daher sich
zunächst alle Arten von Stockscheeren und Hebeldurchschnitten vertreten
finden. Zur Führung langer Schnitte in dünnem Blech dienen
die sogenannten Ta felscheer en; bei diesen sind alle wirksamen Theile
an und auf einer starken gusseisernen gehobelten Platte befestigt;
dieselbe trägt an der Vorderseite eine gleichfalls gehobelte eiserne
Fig. 17.
A
W ange, an welcher das gerade Untermesser a angeschraubt ist; das zur
Erzielung eines constanten Schneidwinkels krummschneidig hergestellte
Obermesser b ist an einem durch Kugelgewicht ausbalancirten Handhebel
befestigt, drehbar um einen Bolzen der erwähnten Wange.
Unter rechtem Winkel mit den Messern sind auf der Tischplatte zwei
Lineale aufgeschraubt, zwischen welchen ein drittes Lineal, parallel zu
den Messern verstellbar, befestigt ist. Erstere gewähren eine Anlage,
um das Blech genau im Winkel, letzteres, um dasselbe parallel schneiden
zu können. Ein viertes Lineal ist verstellbar und dient zum Beschneiden
solcher Blechtafeln, die zu kegelförmigen Arbeitstücken verwendet
werden sollen. Zum festen Einspannen der zu beschneidenden
Blechtafel dient eine lange Stellschiene c, deren Bewegungsart aus nachfolgender
Fig. 18 sich ergiebt; der Anschlag d, welcher bei gehobenem
Oberinesser dem Untermesser beliebig genähert werden kann, wird beim