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Full text : Maschinenwesen und Transportmittel, Wiener Weltausstellung Heft 8

74  Gruppe  XIII.  Maschinenwesen  u.  Transportmittel.
,  ^ ln ®  von  Kirclieis  exponirte  neue  Combination  von  Handscheere
nd  Handdurchschnitt  in  constructiv  eleganter  Anordnung  ist  durch
,  g ‘  l  , (a '  y -  S ;)  dargestellt.  Hier  bezeichnet  a  den  Stempelsc
  ie  er  den  Schieber  mit  dem  beweglichen  Scheerenblatt;  beide
sind  m  dem  Gestell  c  geradgeführt  und  jeder  ist  durch  eine  Schelle  d,  e
ciehbar  mit  einem  Hebel  /,  g  verbunden,  deren  jeder  mittelst  eines  Zahnradsegmentes ­
  h  z  im  Eingriff  steht  mit  einem  auf  der  Achse  k  sitzenc
  on  e  riebe;  letztere  kann  mittelst  eines  aufgesetzten  Handhebels  l
von  angemessener  Länge,  der  durch  ein  Gewicht  m  ausbalancirt  ist,  in
ie  ung  versetzt  werden,  und  es  kann  so  der  Arbeiter,  indem  er  den
Hebel  von  der  einen  oder  anderen  Seite  aufsteckt,  entweder  die  Scheere
oder  den  Durchschnitt  in  Benutzung  nehmen.  Die  bei  n  ersichtliche
,tf  ™  G ® ste]1  lässt  die  zu  beschneidende  Blechtafel  horizontal  fortgleiten,
  wahrend  der  Abfall  in  der  Richtung  0 p  sich  abbiegt.  Auch
H,',/  Kreisscheeren  -  den  nothwendigsten  und  rentabelsten
Hulfsmaschmen  jeder  Klempnerwerkstatt  —  fanden  sich  gegen  frühere
Mg.  20.

Ausführungen  bemerkenswerte  Verbesserungen.  Bei  den  ausschliessicli
  zum  Rundschneiden  angewendeten  Kreisscheeren  ist  die  parallele
Lage  der  beiden  Axen  verlassen  worden;  man  lagert  die  obere  horizontal ­
  und  giebt  der  unteren  eine  Neigung  von  20  bis  30»,  was  die
nnehmlichkeit  zur  Folge  hat,  dass  die  Abfälle  sich  nicht  mehr  gegen
das  untere  Scheerenblatt  sperren,  daher  das  Schneiden  leichter  vor
sich  geht.  Dem  beim  Rundschneiden  erforderlichen  Einspannbügel  ist
bei  den  grösseren  Kreisscheeren  durch  Kircheis  die  in  Fig.  20
skizzirte  handliche  Einrichtung  gegeben  worden.  An  das  Hauptgestell ­
  ist  bei  a  das  horizontale  Prisma  b  befestigt,  welches  am  äusseren
Ende  durch  den  Fuss  C  Unterstützung  findet.  Der  Bügel  d  ist  auf
c  lesem  Piisma  geführt  und  lässt  sich  durch  Drehung  des  Handrades  e
            
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