76 Gruppe XIII. Maschinenwesen u. Transportmittel.
b diametral übergreif enden Backen auf der Peripherie desselben; Ring b
ist mit zwei Schrauben auf dem Muff d befestigt. So lange nun
die Achse des Läufers a mit der des Mitnehmers C, welcher mit
seinem Zapfen drehbar in dem Muff d eingesetzt ist, zusammenfällt,
wird das Blech kreisförmig geschnitten; stellt man aber den Ring b
excentrisch zur Drehungsachse von c, so entsteht die elliptische Schnittlinie.
Zur Erreichung einer bestimmten Excentricität sind bei / zwei
Theilungen auf d angebracht, gegen welche die Kante von b genau einzustellen
ist. Als ein Uebelstand ist es bei dieser Anordnung zu betrachten,
dass das Arbeitstück in der Mitte durchlocht sein muss, was
die Verwendbarkeit des Apparates zur Zeit noch beträchtlich einschränkt.
Fig. 22.
Ünter den Blechbearbeitungsmaschinen , deren Wirkung auf eine
Biegung des Bleches hinauskommt, erregen vor allem die verschiedenartigen
Abkante-, Falz - und Umschlagmaschinen durch ihre sinnreiche
Anordnung Interesse. Dieselben sind bestimmt, ebene Blechtafeln
am Rande zu börteln (unter rechtem oder spitzem Winkel umzubiegen),
oder mit einer Sicke (halbcylindrischer Biegung), einem Falz
(stumpferümbiegungum I80°)oder einem Umschlag (scharfer Umbiegung
um 180°) zu versehen.
Eine der ältesten dieser Maschinen ist die in Fig. 22 skizzirte
Falz- und Umschlagmaschine von Keil er, ausgestellt von Kircheis. An
einer gusseisernen Wange A sind die beiden Stahlbacken a und b so