Sectiou I. Mathematische Instrumente etc.
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Kohlenhalters kommt wieder zur Geltung, und nähert, indem es gleichzeitig
das Sperrrad rückwärts dreht, die Kohlenspitzen einander wieder,
so lange bis in Folge der damit verbundenen Kräftigung des Stromes
die oscillirenden Bewegungen des Ankers und Sperrkegels wieder beginnen
u. s. f. Die Schnelligkeit, mit welcher die Kohlenspitzen sic
einander nähern, wird durch einen Windfang regulirt, und damit der
Elektromagnet durch seine Thätigkeit nicht auch diesen in andeiem
Sinne zu drehen brauche, ist das Treibrad des Windfanges lose auf die
Axe des Sperrrades aufgesetzt und durch eine kleine Sperrklinke nui
für die Drehung in dem einen Sinne, wie sie das Liebergewicht des
oberen Stromhalters hervorbringt, an das Sperrrad gekuppelt.
Bei Anwendung gleichgerichteter Ströme muss, wenn der Lichtbogen
seine Lage im Raume für längere Dauer beibehalten soll das
Verhältniss der Geschwindigkeiten, mit welcher die beiden Kohlenspitzen
sich bewegen, geändert werden, weil die Kohle, die den positiven
Pol bildet, ungefähr doppelt so rasch wie die des negativen Poles
abbrennt. Dem entsprechend ist die Einrichtung getroffen dass durch
Drehen eines nach aussen liegenden Knopfes die beiden an den Kohlenhaltern
befestigten Zahnstangen zum Eingriffe m ein
Trieb, oder in verschiedener auf gleicher Axe sitzende Triebe,
Durchmesser sich wie 1 : 2 verhalten, gebracht werden können.
Die Lampe war in Verbindung mit einer dynamoelektrischen
Maschine in der Maschinenhalle täglich stundenlang m - a 1 8’
„Ü praktisch die „„»chmc.de Lci.ta.g.ßhigkct der „»«„
Lampe wie die der dynamoelektrischen Maschine documentirt erschiem
Ueberdies wurden zwei dynamoelektrische Lichtmaschinen, welche auf
einer Locomobile montirt und feldmässig ausgerüstet waren, ^erholt
zur Beleuchtung der Kuppel des Centra baues verwendet D ie w eh
tigen praktischen Anwendungen des elektrischen Lichtes bei‘Leuch
thürmen u. s. w. werden es rechtfertigen, wenn die durch Siemens
1 ILalske in einem autographirten Blatte gegebenen Erläuterungen
ausführlicher in dem Berichte aufgenommen wurden.
Die elektrischen Messinstrumente nehmen ihrer^Bedeutung
halber, die sie in theoretischen Forschungen wie in P^tisAen Anwendungen
des Galvanismus besitzen, eine bevorzugte SteUung in d
Instrumentensammlung ein. Sie waren von der einfachen Tangentenbussole
an durch die ganze Stufenleiter verfeinerter und verbesserter
Constructionen sehr reichhaltig und meist in trefflicher Ausfuhrnng in
der Ausstellung vertreten.
Edelmann in München brachte eine Reihe zum Theil auf das
Wie de mann’sehe Galvanometer gestützter, zum Theil nach eigener
Construction gebaueter, sehr schön gearbeiteter Messinstrumente, die in
der Art montirt waren, dass sie zur Messung elektrischer Widerstand c,